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Blattmann, Heidi
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Klimapolitik unter veränderten Vorzeichen
Die Finanzkrise und die Wahlen in den USA haben das Umfeld für eine globale Klimapolitik verändert. Dies könne entscheidende Auswirkungen auf die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen Ende 2009 haben, schreibt die Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung: "Die Entscheide von Kopenhagen, die vor einem Jahr bei der Klimakonferenz auf Bali aufgegleist [auf den Weg gebracht] wurden, dürften deutlich weniger ambitiös ausfallen, als es die Bali-Roadmap will. ... 2009 wird daher unter Hochdruck verhandelt werden müssen. Wird in Kopenhagen keine langfristige umfassende Kooperation sichtbar, könnte sogar die Fortsetzung des Kyoto-Protokolls in Frage gestellt sein. Manche der heutigen [41] Annex-I-Industriestaaten [nach der Klimarahmenkonvention] dürften nicht mehr bereit sein, ohne substanzielle vertragliche Verpflichtungen seitens der USA und wichtiger Schwellenländer ein 'Kyoto II' zu ratifizieren. Das würde - falls die Wissenschaft nicht plötzlich Entwarnung gibt - zwar nicht das Ende einer globalen Klimapolitik darstellen, aber das Debakel wäre enorm."
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Klimapolitik für Schwellenländer
Heidi Blattmann plädiert dafür, das Kyotoprotokoll nicht zum einzigen Maßstab der Klimapolitik zu machen, sondern auch andere Ansätze positiv zu sehen. Die USA und China würden zu Unrecht zu "Buhmännern" in Sachen Klimaschutz gemacht: "Sie setzen in erster Linie auf die technologische Entwicklung und ein ungebremstes Wirtschaftswachstum, das neuen klimaschonenden Technologien zu einer raschen Verbreitung verhelfen und so den Übergang zu einer Welt mit sinkenden Treibhausgasemissionen schaffen soll. Entsprechend figuriert unter ihren nationalen Klimazielen eine Entkoppelung des Wirtschaftswachstums vom Wachstum der Treibhausgasemissionen ganz oben. Ein solcher Ansatz ist zweifellos auch für andere Schwellenländer attraktiv und scheint selbst 'Kyoto-Länder' wie Japan und Kanada anzuziehen. Bushs angekündigte Einladung an die gut ein Dutzend Länder mit den größten Treibhausgasemissionen - unter ihnen auch China, Russland, Indien, Indonesien, Brasilien und Mexiko - dürfte daher in mancher Hauptstadt auf Interesse stoßen."
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