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Caballero, Oscar


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Vanguardia - Spanien | 17.07.2007

Arnold I. Davidson über Philosophie im Alltag

Der amerikanische Philosoph Arnold I. Davidson beschreibt im Gespräch mit Oscar Caballero und Josep Massot "die Philosophie als geistige Übung, die das Ich verändert... Das bedeutet Verwandlung, den Versuch, Ethik und Praxis bei sich selbst zu verbinden. Eine Ästhetik der Existenz, die ein neues und schönes Leben ermöglichen soll... Die Philosophie sollte an unserem Alltag teilhaben, um ihn in allen Facetten zu durchdringen... Schriftsteller verstehen das besser als Philosophen... In seinem Buch 'Ist das ein Mensch?' schreibt Primo Levi, die Vorstellung von gut und böse brauche immer einen spezifischen Zusammenhang. Da es im Konzentrationslager keinen offensichtlichen Zusammenhang mit der Umwelt gibt, müsse man sich die Welt auf eine andere Art und Weise vorstellen. Levi zeigt uns die Welt aus einer anderen Perspektive. Die Philosophie muss sich diese Aufgabe wieder zu eigen machen und sich ein Beispiel an Schriftstellern, Dichtern, Künstlern und Musikern nehmen."

La Vanguardia - Spanien | 04.07.2007

Julio González-Ausstellung in Paris

Oscar Caballero freut sich über eine Ausstellung mit Werken des katalanischen Bildhauers Julio González (1876-1942) im Pariser Centre Pompidou. Einen Großteil seines Lebens verbrachte Gonzáles in Frankreich. "Er und Brancusi waren Pioniere der Bildhauerkunst des 20. Jahrhunderts. Er hat das Arbeiten mit Metall zu einem Kunsthandwerk gemacht. Die Grenzen zwischen Kubismus und Surrealismus oder zwischen dem Figürlichen und dem Abstrakten waren ihm gleichgültig. Julio González kam aus Barcelona, er war Zeichner, Maler und Bildhauer und hatte Einfluss auf die ganz großen Künstler ... Die Ausstellung zeigt verschiedene Beispiele seines Talents, von der Juwelierskunst bis hin zu Zeichnungen, die an seinem Lebensende entstanden sind: 1942 war Bildhauerei nicht möglich, weil die Materialien fehlten. Daneben gibt es Zeichnungen von seiner Tochter Roberta González, einer talentierten, aber unbekannten Malerin, Dokumente und Gemälde, Skulpturen in Bronze und Eisen. Man sieht den 'Tête en profondeur' von 1930, das erste Kunstwerk des 20. Jahrhunderts, das in Frankreich zum 'nationalen Kulturgut' gerechnet wurde."

La Vanguardia - Spanien | 09.01.2006

100 Jahre Beckett

Oscar Cabellero porträtiert den Romanautor und Dramatiker Samuel Beckett (1906-1989) anlässlich dessen 100. Geburtstags. "Dieser irische Nobelpreisträger, dieser verdrießliche Mann, der jeden Verweis auf nationale Identität abgelehnt hat, war in Interviews stehts widerstrebend - und er hat nie eins im Fernsehen gegeben. Er wurde hart geprüft in einem Frankreich, das er [nach dem Zweiten Weltkrieg] wegen der Neutralität gegenüber Irland gewählt hatte. Er begleitete seine Mutter und seine beiden Brüder in ihren letzten Stunden und kümmerte sich anschließend finanziell um ihre Kinder. Er kämpfte für die Menschenrechte in Algerien, gegen die Verhaftung Arrabals und Havels und finanzierte mit dem Geld des Nobelpreises komplizierte Theaterprojekte, Maler und Dichter."

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