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Cáceres, Javier
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Spanien spart sich zu Tode
Die Zinsen für zehnjährige spanische Staatsanleihen sind am Montag zum ersten Mal in diesem Jahr über die kritische Marke von sechs Prozent gestiegen, und Spaniens Wirtschaft schrumpft bereits das zweite Quartal in Folge. Das Land braucht einen neuen Kurs statt immer neue Sparziele, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Unbestritten ist: Spanien muss sparen. Im vergangenen Jahr wurde ein Haushaltsdefizit von 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgetürmt. Aber dass Spanien bis Ende 2013 die 3,0-Prozent-Marke erreichen will, ist selbstmörderisch. Um das zu schaffen, müsste Madrid 55 Milliarden Euro einsparen. ... Nicht mal den Griechen wurde so ein Programm aufgezwungen. ... Es zeigt sich immer deutlicher, dass der Sparkurs nur das Loch vertieft, in dem sich Spanien längst befindet. Das ist ein Drama für Spanien und, wie sich am fallenden Euro-Kurs zeigt, auch für den ganzen Euro-Raum. Es schreit förmlich nach einem Kurswechsel."
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Einigkeit im Kampf gegen die Eta
Spanien werde die Eta nur mit langem Atem besiegen können, meint die linksliberale Tageszeitung Süddeutsche Zeitung: "Die Führung der baskischen Terrororganisation Eta ... lebt 'eintausend Kilometer von der Realität entfernt'. Bemerkenswert an dieser Beobachtung ist, dass sie nicht von der Front der spanischen Politik stammt, sondern aus der Feder von Txema Matanzas, bis vor kurzem noch einer der wichtigsten Ideologen der Radikalen. Es sei Zeit, die Gewalt zu beenden, erklärte Matanzas aus dem Gefängnis heraus. Die Annahme, der von der Eta so verhasste Staat werde sich, wie zuletzt 2006, wieder an einen Verhandlungstisch begeben, sei komplett irrig. ... Dreimal haben es Regierungen unterschiedlicher Couleur gewagt, dreimal sprang die Eta wieder ab und legte im Namen eines anderen Baskenlandes Bomben. Die beiden großen Parteien, die derzeit regierenden Sozialisten sowie die konservative Volkspartei PP, beweisen durch Gesten und Worte eine Einigkeit im Kampf gegen die Eta, die tief empfunden ist, von der fast absoluten Mehrheit der Bevölkerung in Spanien getragen wird und internationalen Rückhalt genießt."
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Die Eta kündigt die Waffenruhe auf
Die Aufkündigung des Waffenstillstands durch die Eta kam keineswegs überraschend, merkt Javier Cáceres an. "Die Eta versucht, der Regierung die Schuld für das Scheitern des Friedensprozesses zu geben. Die Hoffnung auf eine Zukunft ohne Terror hat freilich allein die baskische Separatistenorganisation zerstört. Sie ist eine Sekte, die in einer Parallelwelt lebt wie in einem selbstgewählten Kerker... Sie frönen einem völkisch getränkten Ethnoterrorismus, den sie mit sozialistischer Lyrik verbrämen... Um so größer ist die Herausforderung, vor der die beiden Volksparteien in Spanien nun stehen. Es ist an der Zeit, dass die Antiterrorismuspolitik wieder aus dem Schlamm des Parteiengezänks gezogen wird."
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