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Carbajosa, Ana
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Gespaltenes Belgien
Brüssel-Korrespondentin Ana Carbajosa denkt über die Folgen der vom belgischen Fernsehen gezündeten "Bombe" nach. "Sechs Monate vor den Parlamentswahlen sind nun die Waffen gezückt. Die nationalistischen Ansprachen häufen sich seit Wochen, vor allem von Seiten der Flamen, die betonen, dass ihre armen Nachbarn im Süden den reichen Norden aussaugen. Diesen Worten folgen nun Taten. Die jüngsten Kommunalwahlen haben den unaufhaltsamen Aufstieg des Vlaams Belang bewiesen, der rechtsextremen und separatistischen flämischen Partei. Der Vlaams Belang tritt offen für die Unabhängigkeit Flanderns ein und hat schon mehrfach versucht, ins Parlament einzuziehen. In vielen Gemeinden hat er mehr als 30 Prozent der Stimmen erhalten... Die belgische Version des 'Kriegs der Welten' hat die Situation nur noch explosiver gemacht."
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Die politische Wiederkehr des Pim Fortuyn
Zwei Tage vor den Parlamentswahlen in den Niederlanden fragt Ana Carbjosa, was aus dem Erbe Pim Fortuyns geworden ist, der 2002 ermordet wurde. Sie charakterisiert Fortuyn als "Politiker, der sich des Jochs der politischen Korrektheit entledigt hat. Er warnte vor der Ankunft von Millionen Muslimen in Europa... Seine rechtsextreme Partei ist heute zerbröselt und hat kaum eine Chance, auch nur ein paar Parlamentssitze zu ergattern. Aber das ist nicht wichtig. Denn wenn Pim Fortuyn den Kopf heben könnte, würde er sehen, dass sein Erbe überaus präsent ist. Seine Einwände gegen den Multikulturalismus und gegen den Islam werden heute ständig wiederholt... Das multikulturelle Modell eines Landes, das für seine Toleranz berühmt war, ist tot. Es bleibt viel Raum für eine Wiederauferstehung Pim Fortuyns und seiner islamophoben Rhetorik."
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Der amerikanisch-europäische Gipfel in Wien
"Die europäischen Politiker beteuern immer wieder, dass die Beziehungen zu den USA gut sind und dass die Unstimmigkeiten wegen des Irak-Krieges der Vergangenheit angehören", schreibt Ana Carbajosa. "Die Wahrnehmung der europäischen Bürger ist aber eine andere. Die Europäer, vor allem die Spanier, verurteilen (laut einer Umfrage des Pew Center) die von den Amerikanern angewandten Methoden im Kampf gegen den Terrorismus. ... Die CIA-Flüge nach Europa und Guantanamo haben viel dazu beigetragen, das Image der USA zu beschädigen. Nur 23 Prozent der Spanier denken positiv über die USA. Der Fall Spanien gibt Rätsel auf, denn noch vor einem Jahr hatten 41 Prozent der Befragten eine gute Meinung von den USA. Diesen radikalen Popularitätsverlust gibt es in allen europäischen Ländern, außer in Großbritannien."
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