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Cicinskas, Jonas


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Balsas - Litauen | 07.05.2007

Litauen geht es gut in der EU

Jonas Cicinskas fragt, wie sich Litauen in den drei Jahren seiner EU-Mitgliedschaft verändert hat. "Immer noch sind wir zu einem nicht unerheblichen Teil 'postsowjetisch', doch die Veränderungen haben begonnen. Das betrifft vor allem unsere geopolitische Position. Wir liegen an der Peripherie der EU, aber Litauen ist jetzt ein Teil der wirtschaftlichen und politischen Strukturen Westeuropas. Unser Staat und seine Politiker können sich jetzt mehr Gehör verschaffen, ihre Entscheidungen haben größere Konsequenzen als das im unabhängigen Litauen zwischen den Kriegen oder vor dem EU-Beitritt der Fall war. Der freie Handel mit den EU-Mitgliedsstaaten hat Investoren von allen Seiten angezogen, was uns mehr Wohlstand bringt."

Omni.lt - Litauen | 12.06.2006

Litauen und der Euro

Litauen darf den Euro nicht wie geplant zum 1. Januar 2007 einführen – wegen einer Inflationsrate, die um 0,1 Prozentpunkte über den Maastricht-Kriterien liegt. Jonas Cicinskas kommentiert bitter: "Alle bisherigen Erfahrungen mit der EU zeigen, dass es von den Interessen der EU-Führer und der politischen Interpretation der Kriterien abhängt, ob sie als erfüllt gelten oder nicht. So war es bei der Schaffung der Wirtschafts- und Währungsunion, beim Stabilitätspakt und bei den Konvergenzkriterien... Bei der letzten EU-Erweiterung mussten zwar die Kopenhagener Kriterien erfüllt werden, aber es gab noch eine Bedingung, von der alle wussten: Keiner durfte vor Polen in die EU eintreten, denn das lag im strategischen Interesse Deutschlands... Ein Beitritt Litauens zur Eurozone wäre keinerlei Bedrohung gewesen."

Omni.lt - Litauen | 03.02.2006

Euroeinführung in Estland und Litauen

Estland und Litauen wollen 2007 den Euro einführen. Doch die britische Zeitung "Financial Times" berichtete vor einigen Tagen, dass der EU-Finanzministerrat bei seiner entscheidenden Konferenz im Juni einen formalen Vorwand finden wolle, um den Beitritt der beiden Länder zur Währungsunion abzulehnen. Der wirkliche Grund dafür sei, dass Estland und Litauen zu arm sind. Arm und reich seien dehnbare Begriffe, findet Jonas Cicinskas. Zwar lag Litauens Bruttoinlandsprodukt 2004 nur bei 48 Prozent des EU-Niveaus und das Estlands bei 51 Prozent. Doch das dürfe nicht entscheidend sein, meint Cicinskas. "Es geht darum, wie die Wirtschaft eines Landes ist. Wenn sie klein ist und vollkommen von Export und Import abhängt und wenn sie gelernt hat, ohne eigenständige Geldpolitik auszukommen und vor langer Zeit aufgehört hat, die Wechselkurse zu manipulieren, dann kann eine solche Wirtschaft getrost in eine Währungsunion eintreten."

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