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Comas, José
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen
José Comas wertet das schlechte Abschneiden Roland Kochs als reife Wählerentscheidung. "Anders als 1999, als ihm die Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft in das Amt des hessischen Ministerpräsidenten brachte, hat das Thema diesmal nicht funktioniert. Der Versuch Kochs, die schweigende Mehrheit für fremdenfeindliche Themen oder gegen einen überholten Kommunismus zu mobilisieren, hatte einen Boomerang-Effekt. Nach den vorläufigen Wahlergebnissen ist es durchaus möglich, dass Koch seinen Posten abgeben muss. Das Scheitern Kochs nützt [Bundeskanzlerin Angela] Merkel, die sich gesträubt hatte, seine populistische Kampagne zu unterstützen. Diese Niederlage bannt die Gefahr, die dieser CDU-Politiker, einer der ehrgeizigsten Männer seiner Partei, für sie darstellt - ein Konkurrent der nichts unversucht ließ, ihr das Terrain zu beschneiden."
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Polnische Entschädigungsforderungen an Polen
Juden und polnische Bürger anderer Konfessionen, die durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg oder von den Kommunisten enteignet worden sind, haben sich zum ersten Mal zusammengetan, um Entschädigungen vom polnischen Staat einzuklagen", berichtet José Comas, nachdem sich am 28. Februar in Warschau Vertreter der Opfer mit Regierungsvertretern getroffen haben. "Das Problem der Entschädigung ist in Polen sehr komplex. Polen ist, neben Weißrussland, das einzige Land, das kein System für die Entschädigung der Opfer der Nazis oder der Kommunisten geschaffen hat... Dazu kommt, dass sich die Grenzen Polens nach dem Zweiten Weltkrieg um rund 200 Kilometer nach Westen verschoben haben. Angesichts der Entschädigungsforderungen der nach 1945 aus Pommern und Schlesien vertriebenen Deutschen ist der Konflikt kaum zu lösen."
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