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Crolly, Hannelore
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Fernlesen statt Fernsehen in Europa?
Um die 83 Millionen Europäer mit Hörproblemen zu unterstützen, hat die polnische Europaparlamentarierin Lidia Joanna Geringer de Oedenberg vorgeschlagen, alle Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu untertiteln, berichtet Hannelore Crolly. "Wie riskant das Geschäft mit Übersetzungen ist, musste Frau Geringer de Oedenberg erst einmal am eigenen Leib erfahren: Denn angeblich sorgte ein 'Übersetzungsfehler' in ihrer Erklärung dafür, dass ihre gut gemeinte Idee für große, wenn auch unbegründete Aufregung sorgte... Viele mutmaßten, die ehemalige Fernseh-Frau wolle sich ganz von der Synchronisation verabschieden und nur noch Originalton zulassen... Nun, letztlich ist unerheblich, was sie gemeint hat. Denn ihre Erklärung hat keine bindende Rechtskraft. Doch immerhin gelang es der früheren Fernseh-Chefin, 427 der 785 Parlamentarier zu einer Unterschrift zu bewegen. Das will schon etwas heißen - und sei es auch nur, dass viele offenbar nicht lesen, was sie unterzeichnen."
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Findet Belgien aus der Krise?
Hannelore Crolly porträtiert den belgischen König Albert II., der in der Staatskrise vermitteln soll. "Tatsächlich haben die streitbaren Volksgruppen politisch nichts gemein - bis auf den König eben. Der allseits beliebte 73-jährige Monarch Albert II. spielt im Kampf um die Einheit Belgiens eine zentrale Rolle. Ohne ihn und das von Flamen wie Wallonen gleichermaßen respektierte Königshaus wäre es schier unmöglich, die Staatskrise einigermaßen unbeschadet zu überstehen... Doch viel Erfolg hatte der Vater dreier Kinder und Großvater von zwölf Enkeln bisher nicht. Seit Verhandlungsführer Yves Leterme am Samstag erneut das Handtuch geworfen hat, ist die Lage endgültig verfahren. Nun könnte der sechste König in der Geschichte Belgiens einen ungewöhnlichen Befreiungsschlag wagen: Wenn er die abgewählte Vorgängerregierung, die zurzeit notdürftig die Geschäfte führt, mit mehr Kompetenzen ausstattet, könnte Premier Guy Verhofstadt bis zu den Regionalwahlen 2009 im Amt bleiben. Streit vertagt - Krise behoben."
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