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Debailleux, Henri-François


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Libération - Frankreich | 03.04.2008

Arabische Künstler auf der "Artparis"

Der Kunsthistoriker Brahim Alaoui hat die Ausstellung "Traversées" kuratiert, die zur Zeit auf der Pariser Messe für zeitgenössische Kunst "Artparis" gezeigt wird. Im Interview mit Henri-François Debailleux erklärt er die derzeitige Begeisterung für Künstler aus dem Maghreb oder dem Nahen Osten. "Nach dem 11. September hat man entdeckt, dass diese Künstler und Intellektuellen Misständen Ausdruck verleihen, die auf dieser Welt schon seit Jahrzehnten bestehen. Sie kämpfen gegen Tabus und alle Arten von Fanatismus... Zudem sprechen diese Künstler nicht ausschließlich von ihren Problemen, sondern fordern ihr Recht ein, zur Welt dazuzugehören. Sie sind nicht mehr die Botschafter ihres Herkunftsortes, ihrer Region, ihres Landes. Sicher, sie versuchen Dinge ausdrücken, die bei ihnen aktuell sind, aber genauso im Rest der Welt."

Libération - Frankreich | 26.10.2006

Gespaltene Fiac in Paris

Henri-François Debailleux und Gérard Lefort haben die 33. Internationale Messe für zeitgenössische Kunst Fiac besucht, die am 26. Oktober in Paris eröffnet wird. Die Veranstaltung wurde dieses Jahr in das Grand Palais und den Innenhof des Louvre verlegt, nachdem sie zehn Jahre lang vor den Toren der Stadt abgehalten worden war. "Aus Platzgründen musste die Veranstaltung geteilt werden und auf besagtem Platz des Louvre ein Festzelt aufgebaut werden. Der Besucher ist also zu einem 'Parcours' vom einen zum anderen Teil gezwungen... Die Idee ist die: Die moderne und zeitgenössische Kunst soll im ersten Teil gezeigt werden, die 'aufkommende' zeitgenössische Kunst im zweiten... Darin liegt übrigens das 'aufkommende' Problem der Fiac 2006: Der scharfe Schnitt und die mangelnde Mischung verhindern eine wirkliche Gegenüberstellung von 'klassischer' Moderne und 'zeitgenössischer' Moderne."

Libération - Frankreich | 03.08.2006

Die Farbe Schwarz

Die in Saint-Paul-de-Vence ansässige Fondation Maeght zeigt eine Ausstellung mit dem Titel "Le Noir est une couleur" (Schwarz ist eine Farbe). Henri-Francois Debailleux erklärt, dass die Ausstellung "eine Hommage an das Jahrhundert ist, in dem der Kunsthändler und Mäzen Aime Maeght geboren wurde. Vor 60 Jahren hatte er seine Pariser Galerie mit einer Ausstellung eröffnet, die 'Le Noir est une couleur' hieß und 25 unveröffentlichte Bilder von Pierre Bonnard, Georges Braques, Georges Rouault zeigte... Der Ausstellungsrundgang beginnt mit Demarre. Mit Ausnahme einiger dunkler Flecken, die die Rundung eines Siebs andeuten, ist dieses Ölbild von 1946 seltsamerweise überhaupt nicht schwarz. Aber es kündigt bereits die Farbe an: Schwarz, das hier in seiner ganzen Bandbreite, in all seinen Grenzen und Effekten vorgeführt und nicht nur durch das schwarze Monochrom repräsentiert wird. Mit rund 150 Bildern von 100 Künstlern spielt die Ausstellung alle Aspekte, Mattierungen, Reflexe, Tiefen, Wirkungen, Wahrnehmungen, die verschiedenen Töne von Schwarz durch."

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