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Delastic, Giorgios
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Griechenland beteiligt sich an South Stream
Die griechische Regierung hat einen Vertrag über die Gaspipeline South Stream unterzeichnet, die vom russischen Gaslieferanten Gasprom und dem italienischen Energiekonzern Eni gebaut wird. "Es ist an der Zeit, laut und deutlich die Wahrheit zu sagen: Griechenland spielt eine entscheidende Rolle im weltweiten Energie-Poker. Indem es sich an der Gaspipeline South Stream beteiligt, wird Griechenland zum Energie-Drehkreuz in Südeuropa", schreibt Giorgios Delastic. "Die Pipeline soll Europa mit 33 Milliarden Kubikmetern Gas versorgen. Bevor Wladimir Putin offiziell aus dem Präsidentenamt ausscheidet, kann er noch einen Punkt für den Erfolg von South Stream verbuchen. Deshalb ist er sofort nach Italien geeilt, um Silvio Berlusconi zu gratulieren und zu versichern, dass sich an der russischen Energiepolitik nichts ändern wird."
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Griechenland sucht einen neuen Erzbischof
Christodoulos, Erzbischof von Athen und Oberhaupt der griechisch-orthoxen Kirche, ist tot. Anlässlich der Beerdigung betont Giorgios Delastic, wie groß sein Einfluss auf die griechische Außenpolitik war. "Christodoulos war ein nationaler Reformer. Aber er hat das Spiel der Diplomatie schnell gelernt. Weil Griechenland EU-Mitglied ist, musste Christodoulos seine Verbindung zum Vatikan ausbauen... Wenn er sich über die Türkeifrage aufregte, dann näherte er sich der mächtigen russisch-orthodoxen Kirche, um die Spannungen zu reduzieren. Er war mehr Politiker als Erzbischof. Ein solches Charisma hat keiner der Kandidaten, die seine Nachfolge antreten wollen. Aus diesem Grund dominiert die Nachfolgefrage derzeit die Medien. Angesichts der Probleme mit Zypern, mit der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und der Türkei könnte eine ungeschickte Stellungnahme sehr ärgerliche Konsequenzen haben."
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Karamanlis gewinnt die Wahlen in Griechenland
Geoges Delastic konstatiert eine schwere Niederlage für die Pasok. "Die griechischen Sozialdemokraten machen im Moment eine beispiellose interne Krise durch. Das griechische Volk hat sich erneut für eine konservative Regierung entschieden - trotz der Finanzskandale und der verheerenden Waldbrände im August. Für die Pasok ist das ein Schock. Bei der historischen Partei, die den Griechen 1981 neue Hoffnung gab - dank Andreas Papandreou, dem Vater des jetzigen Parteivorsitzenden und Gründer der Pasok - erinnert heute nichts mehr an ihre Anfänge. Bestimmte Leute haben deshalb für traditionsbewusstere Parteien gestimmt - wie die Kommunisten. Diese haben nach der Studentenrevolte im letzten Jahr von den Stimmen der Jungen profitiert. Andere Parteien - wie die Rechtsextremen - sind zum ersten Mal im Parlament vertreten. Letzteres ist besonders für die Entwicklung der diplomatischen Beziehungen mit den Nachbarn wie Mazedonien oder der Türkei von Bedeutung."
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Türkisch-europäische Dissonanzen
Der türkische Außenminister Abdullah Gül hat am Mittwoch erklärt, sein Land denke nicht daran, der "Erpressung" durch die EU in der Zypernfrage nachzugeben. Giorgios Delastic ist empört und bezichtigt die Türkei, "einen Beitritt à la carte serviert bekommen zu wollen, der nur ihren eigenen Interessen dient! Gül wird sich unversöhnlich zeigen und weigern, den Erpressungen der Europäer nachzugeben. Stattdessen sollte man sich fragen, ob es nicht gerade Ankara ist, das mit solchen Erklärungen zu erpressen versucht, schließlich erweist sich die Türkei als immer noch nicht fähig, den europäischen Kriterien zu entsprechen. Das ist der typische Fall einer Schlange, die sich in den Schwanz beißt. Die Türken beweisen erneut ihre Unwilligkeit. Sie verkünden jetzt, ihr Ton würde sich ändern, sobald sie der EU beigetreten sind. Manche sehen das auch so, aber wir laufen Gefahr, in einen zu speziellen europäischen Dialog abzudriften. Und wenn die Abstimmung über den europäischen Haushalt bereits eine Kraftprobe für die Politiker war, wie wird es dann erst mit der Türkei?"
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