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Delwit, Pascal
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Findet Belgien aus der Krise?
Nachdem Yves Leterme den Auftrag zur Regierungsbildung zurückgegeben hat, hat es der belgische König nun dem bisherigen Ministerpräsidenten Guy Verhofstadt übertragen, die politische Krise zu lösen. Der Politologe Pascal Delwit erklärt Olivier Mouton, welche Gefahren dadurch drohen. "Das größte Risiko besteht darin, dass die Politikverdrossenheit rapide zunimmt. Die Dinge sind für die Bürger nicht mehr durchschaubar, ebenso wenig, wie für viele Beobachter. Selbst die Politiker verstehen nicht mehr, was eigentlich los ist! Das ist die Realität. Man muss sich darüber klar werden, dass die Zunahme der Politikverdrossenheit alle betrifft, abgesehen von den Rechtsextremen. Darüber sollte man ernsthaft nachdenken. Ehrlich gesagt wäre es dem Bürger kaum zu vermittlen, wenn wir nun eine dritte Regierung unter Verhofstadt bekämen. Unsere pädagogischen Fähigkeiten stoßen hier an ihre Grenzen."
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Bleibt Brüssel Hauptstadt Europas?
Der belgische Politologe Pascal Delwit überlegt im Interview mit Stéphanie Bocart, was aus Brüssel wird, falls Belgien sich spaltet. "Wenn Belgien implodiert, dann wird Belgien nur noch die Wallonie sein und Brüssel wäre folglich ein europäischer Stadtstaat. Man muss sehr vorsichtig mit Spekulationen sein. Von großer Bedeutung für Brüssel ist aber, ob es seinen Status als Hauptstadt Europas behalten kann. Man muss es klar sagen: Wenn Brüssel nicht mehr die Hauptstadt Europas ist, dann wird es zu einer kleinen Provinzstadt. Es verlöre die europäischen Institutionen und alles, was mit ihnen zu tun hat, etwa die Firmensitze. Außerdem sind 30 bis 35 Prozent der Brüsseler keine Belgier, was auch am Hauptstadtstatus liegt. Es ist erstaunlich, wie wenig all das in den Debatten eine Rolle spielt."
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