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Dérens, Jean-Arnault
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Wahlen im Kosovo
Jean-Arnault Dérens, Chefredakteur der Internetseite "Le Courrier des Balkans", betont vor allem die wirtschaftlich desolate Lage im Kosovo: "Wirtschaftliche und soziale Fragen haben im Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt; es ging vor allem um den 'endgültigen Status'. Der Großteil der albanischen Parteien hat sich darauf beschränkt, immer wieder zu betonen, dass die Unabhängigkeit alle Probleme lösen wird... Doch eine Unabhängigkeit würde nicht alles zum Besseren wenden. Im Gegenteil, einer der ersten Verträge, die ein unabhängiger Kosovo unterzeichnen müsste, wäre ein Abkommen über die Rücknahme aller Flüchtlinge, die sich derzeit illegal im Westen aufhalten... Der Kosovo ist eine 'soziale Bombe', die noch explosiver wird, wenn man das 'Sicherheitsventil' der Emigration schließt."
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Montenegro wählt die Unabhängigkeit
Nach vorläufigen Ergebnissen haben 55,4 Prozent der Montenegriner am Sonntag, den 21. Mai, für die Unabhängigkeit gestimmt. Balkanexperte Jean-Arnault Derens analysiert die Konsequenzen dieser Abstimmung. "Die Unabhängigkeit Montenegros ist vor allem ein harter Schlag für Serbien, das durch die Aussetzung der Gespräche mit der EU bereits hart getroffen ist. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien wartet immer noch auf die Verhaftung des Generals Ratko Mladic. Mit der Unabhängigkeit von Montenegro wird Serbien automatisch auch unabhängig, und es wird der einzige rechtliche Nachfolger des ehemaligen gemeinsamen Staates sein... Als unabhängiger Staat hofft Montenegro möglichst bald die Verhandlungen mit Europa wieder aufzunehmen, während Serbien Gefahr läuft, in einen tiefgreifenden Stillstand zu verfallen, der gefährliche Auswirkungen auf die gesamte Region haben könnte."
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