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Dunai, Péter
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Raketenabwehr unter Nato-Kontrolle?
Auch Péter Dunai beobachtet, dass der Streit um die Raketenabwehr Europa zu spalten droht: "Die geplante Raketenbasis zeigt erneut die Gräben innerhalb der europäischen Gemeinschaft. Befürchtet wird gar eine Wiederaufrüstung. Moskau wird möglicherweise die INF-Verträge über die Vernichtung aller Raketen mit mittlerer und kürzerer Reichweite und deren Produktionsverbot von 1987 für nichtig erklären. Das auf russische Energie angewiesene Deutschland reagiert besonders sensibel: Gerhard Schröder und die Sozialdemokraten hätten einen Konflikt mit Moskau auf jeden Fall vermeiden wollen, aber auch die Konservativen sprechen sich nicht eindeutig für die Raketenbasis aus. Kritiker befürchten, dass Tschechien und Polen zum Ziel von Terrorangriffen werden könnten und werfen den beiden Ländern vor, sie hätten mit ihren europäischen Verbündeten sprechen sollen, bevor sie sich auf Verhandlungen mit den USA über das Raketenabwehrsystem eingelassen haben."
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Russlands Energiepolitik als Machtpolitik
"Moskau kämpft gegen die Errichtung der Nabucco-Pipeline, die das Gas aus Turkmenistan und Aserbeidschan um Russland herum nach Westeuropa transportieren soll, wie einst die britischen und amerikanischen Ölkonzerne um das Öl und Gas des Nahen Ostens", meint Peter Dunai. "Für Europa stellt sich dabei folgende Frage: Warum soll es Gasprom nicht auf die eigenen Märkte lassen? Schließlich ist weder das Geld noch das Gas schlechter als das der Araber, und im Hinblick auf die politisch-militärische Instabilität des Nahen Ostens kann das Russland Putins durch seine zunehmende Stabilität geradezu anziehend für die kleineren Länder sein, die von den großen Energielieferanten abhängig sind. Russland setzt sich also durch: Es hat seine wachsenden Möglichkeiten und seine Fähigkeit, seinen Interessen Nachdruck zu verleihen nun erkannt und seine ehemals militärische in eine energiepolitische Macht umgewandelt."
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