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Einecke, Helga
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Zinssenkung zweifelhaft
Die Tageszeitung Süddeutsche Zeitung zweifelt an der Wirkung der Zinssenkung. "So mutig der Schritt der EZB ist, es dürfte ihr schwerfallen, die Banken Europas davon zu überzeugen, diese niedrigen Zinsen weiterzugeben. Im Augenblick brauchen die Banken selber Geld, sie leihen sich untereinander nichts mehr aus. Noch bieten sie Anlegern hohe Zinsen. Allerdings sollten sich diese Anleger auf deutlich sinkende Zinsen einstellen: Lange können die Banken ihre Geschäftspolitik nicht mehr durchhalten."
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Die EZB greift ein
"Die Europäische Zentralbank sendete zwei höchst widersprüchliche Signale", schreibt Helga Einecke. Einerseits kündige sie in ihrem Monatsbericht steigende Leitzinsen für September an. Andererseits versorge sie die Finanzmärkte kurzfristig mit einem Rekord-Geldbetrag. Das sei kein Widerspruch, sondern die richtige Politik, meint Einecke und erklärt: "Auf mittlere Sicht, also über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren, will sie Geld entziehen. Denn sie fürchtet, die im Euroraum noch immer reichlich vorhandene Liquidität könnte einem Preisauftrieb Vorschub leisten. Die EZB hat richtig gehandelt, nervösen Teilnehmern der Finanzmärkte eine Beruhigungspille verabreicht, aber ihre mittleren Ziele - stabile Preise für die Verbraucher - nicht vergessen. Außerdem ist es gut, wenn die Finanzmärkte für September vorgewarnt sind und keine Überraschung erleben."
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