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Ellian, Afshin


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


De Volkskrant - Niederlande | 10.08.2009

Verhaftung Mussawis ist gefährlich

Die Verhaftung des iranischen Oppositionsführers Mir Hussein Mussawi werde auf viel Widerstand stoßen und zu Blutvergießen führen, warnt der Exiliraner, Kolumnist und Professor an der Universität von Leiden, Afshin Ellian, in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant: "Daher ist es von großer Bedeutung, dass die Europäische Union den Iran vor den Konsequenzen der Verhaftung Mussawis warnt. Die Europäische Union spricht nicht mit einer Stimme. Deutschland, Frankreich und die Niederlande, drei Länder mit einem deutlichen Standpunkt zu dem Regime in Teheran, müssen gemeinsam erklären, dass die Verhaftung von Mussawi inakzeptabel ist. ... Die Zukunft des Iran ist von weltweiter Bedeutung. Daher ist es auch wichtig, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen einen Sonderbeauftragten in den Iran schickt, um die ernsthaften Verletzungen der Menschenrechte zu untersuchen. Die Botschaft muss deutlich sein: Mussawi darf nicht verhaftet werden. Geschieht das doch, dann brechen im Iran Zustände wie in Simbabwe aus. Mit dem Unterschied, dass der Iran geopolitisch deutlich wichtiger ist als Simbabwe."

Elsevier - Niederlande | 15.06.2009

EU muss iranischem Volk beistehen

Der Exiliraner, Publizist und Professor an der Universität Leiden, Afshin Ellian, rekonstruiert in seinem Blog für das rechtsliberale Nachrichtenmagazin Elsevier die Ereignisse in Iran: "Am Samstagnachmittag, am 13. Juni wurde gegen 16 Uhr in Radio und Fernsehen eine nationale Botschaft des iranischen Führers [Ayatollah Ali] Chamenei vorgelesen. Noch bevor die Wahlkommission das Ergebnis bekannt gegeben hatte, gratulierte Chamenei [Präsident Mahmud] Ahmadinedschad zum Wahlsieg. Es ist klar, dass dies nicht das Ergebnis der Wahlen ist. Die EU würde gut daran tun, gegen dieses Vorgehen zu protestieren. Zurecht sprach [Ahmadinedschads Herausforderer Mir Hussein] Mussawi von einer Wahl-Konstruktion, weil sie das Ergebnis im wahrsten Sinne des Wortes zusammenbauen mussten. Zurück zum Freitag, den 12. Juni. An diesem Tag gibt es einen Staatsstreich gegen das Wahlergebnis. ... Die Europäische Union muss handeln, bevor es zu spät ist. Europa muss an der Seite des iranischen Volkes stehen. Eine demokratische Veränderung im Iran wird gut für Europa, Amerika und Israel sein. Der Weltfrieden steht auf dem Spiel."

Elsevier - Niederlande | 07.10.2008

Kreditkrise hilft Sozialdemokraten

Durch das Auftreten von Finanzminister Wouter Bos in der Kreditkrise steigt die sozialdemokratische Partei erstmals wieder in den Umfragen. Die Krise könne die Rettung der Partei sein, schreibt das liberal-konservative Wochenmagazin Elsevier: "Wouter Bos gewinnt wieder Vertrauen bei den Wählern. Durch die Krise hat Bos die Chance, sich als nationaler Führer zu präsentieren. Und das hat er ausgezeichnet gemacht. ... Führung bedeutet, dem Schicksal mit offenem Visier entgegen zu treten. Das hat Wouter Bos getan, indem er zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen traf. ... Sonst wäre das Land in eine tiefe politische Krise geraten, die auch die normale Wirtschaft mit in den ... Abgrund gesogen hätte. ... Wouter muss nun davon profitieren, bevor die Wähler es wieder vergessen haben. Er muss nun auch Führungsqualitäten in seiner eigenen Partei beweisen und sich deutlich zwischen einer der beiden Richtungen entscheiden."

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