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Elorza, Antonio


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El País - Spanien | 03.06.2011

Biografien aus Franco-Ära zu einseitig

Die aus Steuermitteln finanzierte Königliche Akademie der Geschichte hat eine Biografien-Sammlung herausgegeben, in der wichtige Persönlichkeiten der Franco-Diktatur dargestellt werden. Die linksliberale Tageszeitung El País kritisiert die Auswahl der Autoren: "Biografien müssen stets von anerkannten Experten für die Epoche und das Thema geschrieben werden. Ein Spezialist für die Anfänge des Kommunismus kann nicht der am besten geeignete Autor für die Biografie von [dem KP-Führer 1960-1982] Carrillo  sein. ... Dasselbe gilt für einen Mediävisten, der über Franco schreibt, den er noch dazu bewundert. ... [Der US-amerikanische Hispanist] Stanley Payne mag umstritten sein, aber er ist ein anerkannter Fachmann. Für andere Autoren gilt das nicht, und das Kollektivwerk leidet darunter zweifelsohne. Vor allem dann, wenn die Einseitigkeit so offensichtlich wird wie bei [dem Mediävisten und Opus-Dei-Mitglied] Luis Suárez, der mit den Artikeln über Franco und [Opus-Dei-Gründer] Escrivá de Balaguer beauftragt wurde. Die Königliche Akademie hat ihre eigenen Prinzipien vergessen."

El Correo - Spanien | 08.04.2009

Zapatero will mit neuer Ministerin gegen Krise angehen

Ein Jahr nach seiner Wiederwahl hat der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero einen wichtigen Teil seines Kabinetts umgebildet. Am augenfälligsten ist die Auswechslung des langjährigen Wirtschaftsministers Pedro Solbes durch María Elena Salgado. Antonio Elorza kommentiert den Schritt in der Tageszeitung El Correo: "Die Informationen über das neue Kabinett, die im Staatsfernsehen laufen, geben Anhaltspunkte, welche Meinung darüber in der Öffentlichkeit verbreitet werden soll. Zapatero sucht ein effizienteres Instrument, um die Krise anzugehen, betont aber, dass dies im Zeichen der Kontinuität geschieht. Er überhäuft Solbes mit Lob, von dem er sagt, 'viel gelernt' zu haben und ernennt an seiner Stelle María Elena Salgado, deren Curriculum grundsätzlich dem des aktuellen Vizepräsidenten [Solbes] ähnelt, aber bei der es vielleicht wichtig ist hervorzuheben, dass sie den Arbeitgeberverbänden näher stehen könnte als den Gewerkschaften."

El País - Spanien | 20.06.2006

Katalonien - ein Modell für Europas Regionen?

Der Politologe Antonio Elorza vertritt die Ansicht, dass "die Beziehung zwischen dem spanischen Staat und der Regierung Kataloniens nicht mit dem Föderalismusmodell vereinbar ist. Die Erfahrung zeigt, dass es, wenn die Beziehungen auf politischer Ebene wirklich funktionieren sollen, auf einen doppelten Staat hinausläuft. Sollte das Baskenland dem Beispiel Kataloniens folgen, wird das Bündnis gänzlich asymmetrisch... In den Statut-Verhandlungen hat Zapatero außerordentliches Verhandlungsgeschick bewiesen und gezeigt, dass er politische Kunstgriffe beherrscht. Aber zugleich war seine Wunschvorstellung eines Staates erschreckend hohl... Katalanen und Spanier haben sich auseinander gelebt, weil es (während der Kampagne) keinen konstruktiven Dialog gab. Eine nationale Aussöhnung ist mehr denn je von Nöten."

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