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Fabra, Paul
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Kaufkraft und Globalisierung
Paul Fabra sinniert über den Zusammenhang zwischen der Verschlechterung der Kaufkraft in Frankreich und der weltweiten Globalisierung: "Der Rückgang der Kaufkraft in Frankreich vergiftet weiter die Beziehung zwischen den Regierenden und der Bevölkerung. Diese neue nationale Krise hängt mit einem Verfall der Kapitalismusstrukturen zusammen, den fast alle so genannten 'entwickelten' Ländern erleben. ... Auf beiden Seiten des Atlantiks entstand vor etwa zwanzig Jahren ein Gefühl des Unbehagens. ... Liegt die Hauptursache nicht im Zusammentreffen von Ungewissheit und einem Mangel an Perspektiven angesichts der Unwahrscheinlichkeit einer erheblichen Lohnerhöhung? Zum ersten Mal seit zwei Jahrhunderten, mit Ausnahme der großen Depression der 1930er Jahre, scheint der Lebensstandard einer Mehrheit der Bevölkerung gefährdet. ... Heute wie gestern ist der Begriff vom 'komparativen Vorteil', der aus dem Werk von David Ricardo stammt, zentraler Bestandteil der Debatte. Er bleibt die einzige bekannte Rechtfertigung für die globale Handelsliberalisierung."
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Ein Mini-Vertrag statt EU-Verfassung
Paul Fabra fragt, in welcher Weise sich Nicolas Sarkozy der Aufgabe stellen wird, den "europäischen Raum neu zu bestimmen". "Ein erster Test dürfte das Projekt eines 'Mini-Vertrages' sein, den Nicolas Sarkozy Angela Merkel vorgeschlagen hat - im Hinblick darauf, 'die institutionelle Blockade aufzulösen', wie er es nennt... Die Hauptschwierigkeit ist, dass der negativen Entscheidung der Franzosen (und Niederländer) unterschwellig das Gefühl zugrunde liegt, die Europäische Union mit ihren Mehrheitsentscheidungen wolle sich ohne Notwendigkeit das Recht auf nationale Selbstbestimmung aneignen. Der Präsident beharrt auf dem Subsidaritätsprinzip: 'Europa, wo es gebraucht wird und so viel, wie es gebraucht wird, aber nicht mehr als nötig.' Das Motto 'Noch mehr Europa!' - Ursache für die Verfassungswirren - hat ausgedient. Mit anderen Worten: In politischer und rechtlicher Hinsicht entspricht die Subsidarität Sarkozys Auffassung, dass auch die geografischen Grenzen Europas beschränkt sind."
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