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Fo, Dario


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Repubblica - Italien | 15.01.2008

Protest gegen Papstbesuch an der Universität in Rom

Professoren der Universität La Sapienza in Rom haben gegen einen Besuch von Papst Benedikt XVI. protestiert und zur Wahrung der Trennung von Kirche und Staat aufgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche nimmt traditionell an der Eröffnung des akademischen Jahres teil. In einem Interview mit Orazio la Rocca erklärt der Schriftsteller Dario Fo, er sei zwar gegen jede Form der Zensur, "weil das Recht des Wortes heilig ist. Aber dieses Recht muss auf Gegenseitigkeit beruhen. Auf mich wirkt es nicht so, als würde man diese Kirche und diesen Papst als beispielhaft für die Meinungsfreiheit anführen können. Insofern verblüfft mich die ausgesprochene Einladung der Universität La Sapienza an Benedikt XVI. Bevor man eine solche Einladung ausspricht, hätte man aufmerksam die Stimmung an dieser Universität erkunden sollen, die in aller Welt als Hort der Kultur und säkularen Wissens bekannt ist."

La Stampa - Italien | 09.05.2007

Dario Fos Sehnsucht nach Satire

Im Interview mit Osvaldo Guerrieri spricht der italienische Schriftsteller Dario Fo über die Entwicklung der Satire. Früher, so Fo, konnte man risikolos spotten. "Satire kann gefährlich sein. Aber was ist die größte Gefahr? Nicht Zensur, sondern Selbstzensur... Satire ist - abgesehen davon, dass sie für den Satiriker gefährlich ist - auch anstrengend. Es ist so, als sei man auf einem Segelschiff und fahre gegen den Wind, gegen die Gesetze der Physik. Es ist wunderbar, gegen den Wind zu fahren. Wenn Satire funktioniert, ist es wunderbar. Aber das wird immer seltener. Die Satiriker sind geizig geworden und die Satire strotzt nicht gerade vor Gesundheit. Dieser Rückgang ist sehr beunruhigend."

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