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Fonck, Danièle
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Europas Außenpolitik ist rückwärtsgewandt
Die EU konzentriert sich zu sehr auf die USA und verspielt damit ihre außenpolitische Zukunft, kritisiert das Wochenmagazin Le Jeudi: "Seit ihrer Gründung war die EU noch nie in der Hand von so schwachen und clownesken Politikern ohne Zukunftsvisionen. Und noch nie ist sie auf so drastische Weise von ihrem Weg abgekommen. Sie steht nun am Scheideweg ihrer Zukunft. Sie bräuchte eine sichere Allianz mit Russland, dem anderen Pol des Kontinents, und sollte mit der Supermacht von morgen, China, ein starkes Bündnis eingehen. Die EU tut aber nichts dergleichen und versumpft in einer falschen Beziehung mit den Vereinigten Staaten. ... Niemand verlangt von Europa, mit den Vereinigten Staaten zu brechen, schon gar nicht unter Barack Obama. Aber das größte Interesse liegt anderswo, nämlich im Reich der Mitte."
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Die Franzosen tun sich schwer mit ihrer Republik
"Wenn zur Zeit in Frankreich etwas zum Heulen ist, dann dass viele Bürger Probleme mit ihrer Republik haben", schreibt Daniele Fonck. "Tausende engagieren sich für den Schutz von Kindern. Von Immigrantenkindern. Kinder dieses vielfarbigen Frankreichs, das dem Fußball gerade eine gute Zeit beschert hat. Dieses Frankreichs, das dank der Vielfalt seiner Hautfarben gewinnen konnte. Dieses Frankreich, das die Ferien dafür nutzen wollte, massenweise Schüler und Oberschüler auszuweisen, deren einziges Unrecht darin bestand, woanders herzukommen, die aber im Laufe ihrer Schulzeit bewiesen haben, dass sie zu Frankreich gehören. Es ist eine Schande, die das Land der Menschenrechte befleckt. Nur niedere politische Beweggründe können die Regierung und ihren Innenminister Nicolas Sarkozy dazu veranlassen, ihre Anti-Einwanderungskampagne lautstark fortzusetzen. Als wenn es eine edle Tat wäre, Le Pen seine Wähler abspenstig zu machen."
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