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Forssman, Berthold
Dr. Berthold Forssman studierte Skandinavistik, Slawistik und Indogermanistik und arbeitet heute als freier Journalist, Übersetzer, Sprachenlehrer und Autor in Berlin. Er übersetzt unter anderem aus dem Lettischen, Estnischen und Schwedischen und schreibt für nov-ost.info, DeutschlandRadio und euro|topics.
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Der Autor/ die Autorin hat bisher 4 Artikel auf euro|topics veröffentlicht.
1. Debatte | 25.02.2009
Die lettische Pinguin-Revolution
Am 13. Januar 2009 kam es in Lettlands Hauptstadt Riga zu ungewohnt gewalttätigen Demonstrationen gegen die Regierung. Seither diskutiert die lettische Presse über die politische und wirtschaftliche Lage des Landes vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise. Für die Proteste hat sie inzwischen den Begriff von der "Pinguin-Revolution" geprägt. » mehr
2. Debatte | 23.11.2007
Arbeitsmigration von Ost nach West
Millionen Menschen aus Osteuropa haben sich in der Hoffnung auf höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen nach Westeuropa aufgemacht. Welche Auswirkungen hat die Abwanderung für die osteuropäischen Länder, welche Folgen für Wirtschaft und Alltag in Westeuropa? » mehr
3. Debatte | 16.08.2007
Homophobie in Osteuropa
In weiten Teilen Westeuropas scheint Homosexualität gesellschaftlich akzeptiert zu sein. In einigen osteuropäischen Ländern hingegen sind Schwule und Lesben nach wie vor Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Kann die EU diesen Tendenzen entgegenwirken? » mehr
4. Debatte | 30.05.2007
Der Streit um Sowjetdenkmäler in Osteuropa
Die Versetzung eines Sowjetdenkmals aus dem Zentrum der estnischen Hauptstadt Tallinn hat zu schweren Krawallen und diplomatischen Verwicklungen geführt. Der Streit um die Bronzestatue in Estland ist symptomatisch für den osteuropäischen Umgang mit der Geschichte und für die Beziehungen zwischen Russland und Europa. » mehr
In der europäischen Presseschau von euro|topics wurde bisher 1 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Intrigen lähmen Kulturhauptstadt Tallinn
Vilnius hat als Kulturhauptstadt 2009 stark unter dem Kompetenzgerangel zwischen litauischer Regierung und Stadtverwaltung gelitten, nun droht dem estnischen Tallinn für 2011 dasselbe Schicksal, fürchtet die Tageszeitung Õhtuleht: "Kulturhauptstadt zu sein ist eine nationale Aufgabe, die nicht zerredet oder durch politische Intrigen zerstört werden darf. Es ist eine einmalige Gelegenheit, sich nach außen darzustellen, die sonst vielleicht nur eine sportliche Weltmeisterschaft bietet. … Es scheint aber, als hätten die estnische Regierung und das Rathaus von Tallinn überhaupt nichts aus den Erfahrungen der Litauer gelernt. Sind sich die estnischen Politiker überhaupt nicht bewusst, vor welcher Herausforderung oder Chance sie gerade stehen? Warum wird nicht der Konsens mit der Bevölkerung gesucht? Was Estland jetzt braucht, sind Konzepte für das Kulturhauptstadtjahr, und die sind vorhanden. Was Estland jetzt nicht braucht, sind Intrigen, die am Ende dem Ansehen des ganzen Landes schaden."
» zum ganzen Artikel (externer Link, estnisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Architektur / Städte, » Kulturpolitik, » Litauen, » Estland