Navigation

 

Home / Autorenindex


Frelih, Polina


RSS Die Texte von "Frelih, Polina" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Delo - Slowenien | 11.08.2010

Russland begleicht Schulden bei Slowenien

Slowenien hat sich am Dienstag als letzter Nachfolgestaat Ex-Jugoslawiens mit Russland auf eine Rückzahlung der sogenannten Clearing-Schulden - russische Verpflichtungen aus jugoslawisch-russischen Handelsabkommen - geeinigt. Neben der Überweisung von Geld liefert Russland auch ein Militärschiff an Slowenien. Die Tageszeitung Delo begrüßt die Einigung: "Slowenien hatte stets auf einer Tilgung in Form von Geld beharrt und diese Forderung nun zumindest teilweise durchgesetzt. Russland wollte seine Schulden in Höhe von 129 Millionen US-Dollar [rund 98 Millionen Euro] immer mit Erdöl oder Gas begleichen, weil es diese Rohstoffe auf dem Weltmarkt gut verkaufen kann. Bei der Schuldentilgung durch Militärausrüstung hatte Slowenien hingegen keine große Wahl. Das erhaltene Militärschiff ist nach Meinung vieler Beobachter zu teuer. Doch die Geschichte hat auch eine positive Seite. Nach 20 Jahren des Warenaustausches, einem Anachronismus aus der Zeit des Sozialismus, unterhält Slowenien nun auch mit Russland klare Marktbeziehungen."

Delo - Slowenien | 17.06.2008

Wem gehört Sewastopol?

Die Tageszeitung Delo berichtet im Zusammenhang mit dem Besuch des NATO-Generalsekretärs Jaap de Hoop Scheffer in der Ukraine über den Streit bezüglich des Sitzes der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol. Die Stadt auf der ukrainischen Halbinsel Krim feiert gerade den 225. Jahrestag ihrer Gründung. "Gerade [der ukrainische Präsident] Juschtschenko wurde beim NATO-Gipfel in April in Bukarest am meisten enttäuscht. Bis zuletzt hatte er gehofft, gemeinsam mit Georgien in den Aktionsplan MEP, den ersten Schritt zur formellen Mitgliedschaft, aufgenommen zu werden. Der vorbildliche neue Schüler der NATO hat zwei große Probleme: Das erste ist der Widerstand gegen die Mitgliedschaft im eigenen Land und jener im benachbarten Russland. Der Stellvertreter des russischen Premiers Sergej Ivanov warnte die Ukraine erneut. 'Ich bin überzeugt davon, dass an den Stränden der Krim die Zahl der russischen Touristen sinken wird. Ich bezweifele sehr, dass sie von Touristen aus den USA, GB und Deutschland ersetzt werden.' Ivanov spielte also die Tourismuskarte aus. 'Ich grüße die Einwohner unseres heroischen Sevastopols anlässlich seines hohen Jubiläums', fügte er hinzu. Bei dem Wort 'unseres' spitzte die Ukraine die Ohren."

Delo - Slowenien | 16.04.2008

Putin wird Parteichef

Russland-Korrespondentin Polina Frelih schreibt über die derzeitige Lage in Russland: "Putin hat sich gegen eine Verfassungsänderung entschieden, die ihm ein drittes Mandat ermöglicht hätte. Er tat das, um sich nicht die Kritik des Westens einzuhandeln, nur eben auf russische Art. Um Macht und seinen Einfluss zu behalten, hat er einen anderen Weg gewählt, für den 'nur' die Änderung des Statuts der Partei Einiges Russland nötig war. So kann er als Premier auch die Partei führen, ohne selbst Mitglied zu werden. Absurd... Das ist fast mit den Zeiten der Kommunistischen Partei der Sowjetunion vergleichbar. Alle Präsidenten des Zentralkomitees waren auch Mitglieder der Kommunistischen Partei. Genau genommen konnte man damals ohne die Mitgliedschaft in der KPdSU in Russland nichts erreichen."

Delo - Slowenien | 07.04.2008

Abschied in Sotschi

Die Moskau-Korrespondentin Polina Frehlih lässt das Verhältnis Bush-Putin Revue passieren: "Etliche Male wurden hochtrabende Worte über die Freundschaft gewechselt. Das begann schon beim ersten Treffen in Brdo bei Kranj 2001, als Bush mit der Aussage, er habe Putin in die Augen geschaut und seine Seele gesehen, Geschichte schrieb. Trotz zeitweiliger Spitzzüngigkeiten, wie Putins Vergleich von Bush mit Hitler, hat sich ihr Verhältnis vertieft. Bald trafen sich die Präsidenten auf fast freundschaftlicher Ebene und ohne Krawatte. Vermutlich gerade wegen dieser zwischenmenschlichen Ebene in den russisch-amerikanischen Beziehungen ist das Ganze nicht in einen neuen Kalten Krieg übergegangen. Das reicht bereits dafür, dass die beiden in die Geschichte eingehen werden."

» Autorenindex


Weitere Inhalte