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García, Fernando
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Polnische Familienbande
"Politischer Autismus und diverse Rücktritte in der polnischen Regierung und den Parteien, die sie unterstützen, haben dazu geführt, dass die Partner Polens langsam die Geduld verlieren. Sie antworten - offiziell oder inoffiziell - mit immer deutlicherer Kritik und mit Drohungen", stellt Brüsselkorrespondent Fernando Garcia fest. "Die genetische Zusammensetzung der Exekutive mit Präsident Lech Kaczynksi und seinem Bruder Jaroslaw als Regierungschef ist schon grotesk genug. Jetzt wurden auch noch die beiden jüngsten Skandale in Brüssel von zwei Polen ausgelöst, die denselben Namen tragen. Zuerst Vater Giertych, mit Vornamen Maciej, der für die ultrakonservative Liga der polnischen Familien im Europaparlament sitzt. Er hat das gesamte Europaparlament gegen sich aufgebracht, weil er das Logo des Parlaments zum Vertrieb einer antisemitischen Streitschrift benutzt hat... Sein Sohn Roman, polnischer Bildungsminister, hat dieser Tage eine heftige Debatte ausgelöst, weil er sich für ein Abtreibungsverbot und gegen 'homosexuelle Propaganda' aussprach."
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Bewegung im Europaparlament
Fernando García und Beatriz Navarro bilanzieren die Amtszeit des scheidenden Präsidenten Josep Borell. "Seine Ahnungslosigkeit kam ihn anfangs teuer zu stehen. Er musste lernen, wie wichtig es ist, in einer so unvorhersehbaren Kammer wie dem europäischen Parlament einen Konsens herzustellen. Aber er hat nicht aufgegeben und einen persönlichen Stil für sein Mandat gefunden. Er hielt kritische Reden und analysierte genau - anders als man es von einschläfernden Seminararbeiten gewohnt war, die die Parlamentspräsidenten früher bei europäischen Gipfeln ablieferten. Bei diesen Treffen konnte Borell seine Ideen auf unvergleichliche Art zum Ausdruck bringen. Außerdem nutzte er die internationale Ausrichtung seines Mandats, um sich in zahlreiche auswärtige Missionen einzuschalten. Hier könnte er weitermachen, falls er zum Leiter einer der Kommissionen gewählt wird, die er gern leiten möchte."
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Alle verfügbaren Texte von » Beatriz Navarro
Die Rechtsextremen im Europäischen Parlament
"Der neofaschistische Wind, der in fast allen Ecken des alten und neuen Europas immer stärker weht, hat inzwischen auch das Parlament erreicht", erklärt der Brüssel-Korrespondent Fernando Garcia. "Sollte es nicht in letzter Minute zu Fahnenflucht oder Meinungsverschiedenheiten in ihren spärlich besetzten Reihen kommen, dann werden sich die zwanzig rechtsradikalsten Abgeordneten des Europaparlaments am Montag zu einer Fraktion zusammenschließen, die den vielsagenden Namen 'Identität, Tradition und Souveränität' (IST) haben soll... Dort wird so ziemlich alles vertreten sein: von den jungen oder wenig bekannten Mitgliedern der ultranationalistischen Rechten in Osteuropa bis hin zu den berühmten Namen jener Familien, die mit dem traditionellen Faschismus in Westeuropa verbunden sind, wie den Chef des französischen Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, oder die Enkelin des Duce, Alessandra Mussolini."
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