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Georgijewa, Swetlana


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dnevnik - Bulgarien | 08.01.2010

Zankow war kein Enthüllungsjournalist

Der diese Woche auf offener Straße in Sofia ermorderte ehemalige Radiojournalist Boris Zankow wurde in vielen westlichen Medien als Enthüllungsjournalist dargestellt. Das bemängelt die Tageszeitung Dnevnik als Missverständnis: "Die Kategorisierung von Boris Zankow als Enthüllungsjournalist ist unfair gegenüber dem richtigen und hochdefizitären Enhüllungsjournalismus hierzulande. Die westlichen Journalisten können das nicht wissen. Das Missverständnis entspringt wesentlichen Unterschieden in der Funktionsweise der Rechts- und Medienbereiche in ihren Staaten und in unserem Land. Das gilt auch für die Klatschpresse. In unserer Klatschpresse kann man unverantwortlich und ungestraft über alles und jeden schreiben. Daher ist es kein Zufall, dass das Buch Zankows über seine direkte Verbindung mit der Unterwelt dort in Artikelform erschien."

Dnevnik - Bulgarien | 20.11.2009

Kritik an bulgarischer Urlaubsregelung

Viele bulgarische Beamte haben in den vergangenen Jahren keinen Urlaub genommen und die bestehende Regelung zum Verfall der freien Tage greift nicht. Deshalb muss der bulgarische Staat seinen Beamten jetzt 200 Millionen Euro Kompensation zahlen, was die Tageszeitung Dnevnik kritisiert: "Womit lässt sich die Situation vergleichen? Sie ließe sich mit einer Bankinsolvenz vergleichen, die eingetreten ist, weil alle Kunden zuvor gleichzeitig in die Bankfilialen gestürmt waren, um ihre kompletten Einlagen samt Zinsen abzuheben. Eine weitere Analogie wäre eine Gratisversicherung, die jederzeit kündbar ist. Das entspricht auch der tatsächlichen Situation. Dabei wäre der Trick, dass 'der/die Versicherte' bei einer eventuellen Kündigung des Arbeitsvertrags auf einmal viel Geld bekommt. Dabei ist es nicht wichtig, ob er/sie in all den Jahren tatsächlich Urlaub genommen hat oder nicht. Diese ganz verrückte Geschichte ist durch Gesetzeslücken entstanden."

Dnevnik - Bulgarien | 23.07.2009

Seltsame Zufriedenheit

Die Tageszeitung Dnevnik kommentiert die Zufriedenheit der bulgarischen Politiker mit dem Ergebnis des Fortschrittsberichts: "Alle sind zufrieden! Das ist das beeindruckende Ergebnis des EU-Fortschrittsberichts zu Bulgarien im Bereich Inneres und Justiz. Die scheidenden Minister seufzten mit Erleichterung, dass die 'Schutzklausel' [Schutzmaßnahmen, um besondere Probleme oder Gefahren für das ordnungsgemäße Funktionieren der EU zu verhindern], die die Kirsche auf der verdorbenen Torte der Regierenden hätte sein sollen, nicht enthalten ist. Vor diesem Hintergrund sehen nun alle Kritiken wie ein freundschaftliches Klopfen auf die Schulter aus. ... Was will man eigentlich mehr, nachdem wir auf einem extra für uns (und Rumänien) an den EU-Zug angehängten Wagen zugelassen wurden, auf einem Pferdewagen eigentlich - selbst wenn es wenig wahrscheinlich ist, dass wir uns bald in einer besseren Situation befinden."

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