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Gonçalves, Alberto
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Portugals Ex-Premier isoliert sich
In Portugal geht die Debatte um Äußerungen von Portugals ehemaligem Premier José Sócrates weiter. Für seine Worte, dass es kindisch sei, wenn kleine Länder wie Portugal und Spanien ihre Schulden komplett tilgen, kann Sócrates einem nur noch Leid tun, meint Kolumnist Alberto Gonçalves in der Tageszeitung Diário de Notícias: "Die Episode hat mich ein wenig geärgert, amüsiert und beschämt. Aber vor allem hat mir Sócrates zum ersten und hoffentlich auch letzten Mal in meinem Leben Leid getan: Mein Gott, was war denn das? … Eine Sache ist die enorme Beschränktheit dieser Kreatur, die andere wie er sie mit einem infantilen Hang zur Schau stellt. Er ist ein armer Mann, weil er offenbar noch nicht mal einen Freund hat, der ihn davor warnt, sich lächerlich zu machen. Er ist umgeben von Narren oder Schleimern, die ihn bereitwillig in seinen Wahnvorstellungen unterstützen. Im Grunde ist er komplett vereinsamt. So hoch muss der Preis für die Macht doch nun wirklich nicht sein."
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Demonstrationen gegen Zapatero in Spanien
Mehrere tausend Menschen sind am Samstag dem Aufruf der spanischen Konservativen gefolgt, gegen die Aussetzung der Haftstrafe für den Eta-Terroristen José Ignacio de Juana Chaos zu protestieren. Alberto Gonçalves fordert den spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero indirekt zum Rücktritt auf: "Der Grund für die Demonstration war, wie wir alle wissen, die Entscheidung Zapateros, einen im Hungerstreik befindlichen Psychopathen der Eta freizulassen. Aber die Demonstration war auch symbolischer Akt, denn die Unterordnung unter den Terrorismus ist eine Art Markenzeichen der jetzigen Regierung, entstanden aus der Angst und den Missverständnissen des 11. März. Am vergangenen Sonntag – auch ein 11. März – sind die Opfer des Attentats vor drei Jahren mit einem Mahnmal aus Glas und der Anwesenheit Zapateros geehrt worden. Er war offensichtlich erschüttert von dem Terrorakt, der die Spanier dazu gebracht hat, ihn zu wählen. Besser spät als nie: Die Opfer würde man am besten ehren, wenn die Spanier diesen Irrtum erkennen und korrigieren würden. Wie wir am Samstag gesehen haben, sind sie auf dem besten Weg dahin."
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