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Grant, Charles

Director of the Centre for European reform, which recently published his pamphlet "Europe's blurred boundaries: rethinking enlargement and neighbourhood policy”


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Observer - Großbritannien | 24.02.2008

Wer wird Präsident der EU?

Wer der künftige EU-Präsident wird, hängt von den Stimmen der vielen kleinen EU-Staaten ab, meint Charles Grant vom Think-tank Centre for European Reform. "21 der 27 EU-Länder haben 25 Millionen Einwohner oder weniger. Und unter den Regierungen der kleinen Länder gibt es weit verbreitete Vorbehalte gegen den Einfluss, den die 'großen Sechs' ausüben... Als mögliche Kandidaten sind der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen und sein luxemburgischer Amtskollege Jean-Claude Juncker im Gespräch. Ein weiterer Kandidat wäre der irische Ministerpräsident Bertie Ahern... Ein weiblicher, linker oder osteuropäischer Kandidat ist noch nicht in Sicht... Ich vermute, dass eine Koalition aus Sozialisten, die gegen den Irakkrieg und Großbritannien ist(und meint, dass Politiker eines Landes, das sich in so vielen Punkten der EU-Politik ausklammert und deshalb von solchen Spitzenjobs ferngehalten werden sollte), die Kampagne für eine Präsidenten Blair torpedieren wird."

Financial Times - Großbritannien | 03.04.2007

Großbritanniens Haltung zur EU-Verfassung

Charles Grant, Leiter des Centre for European Reform (CER), sammelt Argumente, warum Großbritannien das deutsche Angebotspaket zur Rettung weiter Teile der EU-Verfassung akzeptieren sollte. Die britische Regierung zögert. "Nehmen wir an, dass Großbritannien, gemeinsam mit ein oder zwei Verbündeten, das Paket ablehnt, das die anderen wünschen. Es würde Bitterkeit aufkommen und Großbritannien würde seinen Einfluss in vielen politischen Bereichen verlieren... Ein nicht so einflussreiches Großbritannien hätte es im kommenden Jahr viel schwerer mit seinen Argumenten, den EU-Haushalt und die Agrarpolitik neu zu gestalten. Und seine Stimme hätte weniger Gewicht in Bereichen wie Wirtschaftsreform und Klimawandel... Es sollte sich darum um einen Kompromiss mit seinen Partnern bemühen und das Merkel-Paket akzeptieren. Aber Merkel müsste die Regelungen daraus entfernen, die der EU mehr Macht zusprechen, da Großbritannien sonst ein Referendum abhalten müsste."

Financial Times - Großbritannien | 12.12.2006

Die Nachbarschaftspolitik der EU

"Deutschland, das kommendes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, hat versprochen, sich um eine neue 'europäische Nachbarschaftspolitik' zu kümmern", schreibt Charles Grant, Direktor des Londoner Centre for European Reform (CER). "Für die EU wird es die wichtigste Herausforderung im kommenden Jahr sein, mit den Nachbarländern, die keine Beitrittskandidaten sind, engere Beziehungen aufzubauen. Wenn die EU nicht versucht, ihren Nachbarn auf dem Weg zu Wohlstand und einer guten Staatsführung zu helfen, wird sie einen hohen Preis zahlen. Politische Instabilität, religiöser Fanatismus, ethnische Konflikte, organisiertes Verbrechen und illegale Immigration könnten von den Nachbarstaaten auf die EU übergreifen - und tun es teilweise schon. Die gegenwärtige Nachbarschaftspolitik der EU, die seit 2004 maßgeblich ist, zeugt von einem Ungleichgewicht... Die EU muss ihren Nachbarn ein attraktiveres Angebotspaket vorlegen."

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