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De Gregorio, Concita
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Verfehltes Duell zwischen Veltroni und Berlusconi
Die beiden Hauptkontrahenten im italienischen Wahlkampf, Walter Veltroni und Silvio Berlusconi, haben an einer Fernsehdebatte teilgenommen, ohne direkt miteinander konfrontiert gewesen zu sein. Sie saßen in getrennten Studios. Concita de Gregorio sieht darin eine verpasste Chance für ein echtes Duell und den direkten Austausch von Argumenten: "Es war ein Staffellauf, ohne dass die Teilnehmer den Stab vor Zuschauern weiterreichen mussten, nicht einmal ansehen brauchten sie sich... Berlusconi wollte Veltroni nicht direkt gegenübertreten, deswegen kamen beide hintereinander an die Reihe, ohne Werbepause dazwischen: ein unwirkliche Szene aus einem Fernsehstudio. Das hat es noch in keinem anderen Fernsehsender der Welt gegeben!... Die Krönung des Ganzen war dann, dass parallel auf einem anderen Kanal das Fußballspiel Rom gegen Manchester übertragen wurde: Das hat dem Duell den letzten Rest an Bedeutung genommen."
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Turin hat seine Olympia-Wette gewonnen
Concita De Gregorio schreibt über den Erfolg der Olympischen Winterspiele in Turin, die IOC-Präsident Jacques Rogge als "wirklich wunderbar" beschrieben hat. "Turin hat gewonnen, in zwei Wochen: Es hat seinen Ruf als Arbeiterstadt, als graue, als traurige Stadt abgelegt. In der ganzen Welt ist nun dank der Fernsehjournalisten bekannt: Die Stadt, die nur einem einzigen Unternehmen [Fiat] gehört, gibt es nicht mehr... Turin hat den Beweis erbracht, dass man nicht immer jung und hübsch sein muss, um zu siegen. Man kann auch mit dem Gesicht gewinnen, das man eben hat. Und mit mühevoller Arbeit."
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