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de Blas Guerrero, Andrés
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Andrés de Blas Guerrero über den Iberismus der Portugiesen
Der spanische Politologe Andrés De Blas Guerrero kommentiert die Ergebnisse einer kürzlich in Portugal durchgeführten Meinungsumfrage, bei der sich ein Drittel der Befragten für eine politische Vereinigung mit Spanien ausgesprochen hat. Er findet es logisch, "dass ein spanienfreundlliches Gefühl innerhalb der portugiesischen Gesellschaft Gestalt annimmt. Spanien hat seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, eine wirtschaftliche und politische Modernisierung anzustoßen und dabei trotzdem den kulturellen und politischen Pluralismus zu respektieren, den die Verfassung von 1978 garantiert. Daher zieht ein Teil der Portugiesen eine Einheit mit Spanien in Betracht, ohne die Risiken einer kulturellen und sprachlichen Bevormundung zu befürchten... Wir sollten uns eine gewisse Dosis Iberismus bewahren, um vielfältige Beziehungen mit Portugal zu knüpfen. Die Zeit und die portugiesische Gesellschaft werden schon zeigen, ob er sich dann in einen stärkeren Iberismus verwandeln kann."
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Verhältnis der Nationalitäten
Verfassungsrechler Andrés de Blas Guerrero analysiert, wie die verschiedenen Nationalitäten Spaniens miteinander auskommen. "Beziehungen, die auf Verständnis und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Nationalismen Spaniens beruhen, sollten überwiegen, weil das die überwältigende Mehrheit des Volkes wünscht. So ein Verständnis und so eine Zusammenarbeit hat es beim Reformprojekt zum Status Kataloniens zum Beispiel nicht gegeben. Katalonien weiß aber, wann es bei seiner politischen Forderung auf die Hilfe und Zustimmung des übrigen Spaniens angewiesen ist. Gleichzeitig sind Staat und Nation darauf angewiesen, dass die verschiedenen Nationalitäten integriert und zufrieden sind. Es ist vielleicht an der Zeit, sich auf eine neue Diskussionsebene zu begeben, die auf Vertrauen, Verständnis oder sogar Sympathie baut."
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