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Hannan, Daniel


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Daily Telegraph - Großbritannien | 02.11.2011

Eurokraten wollen ihren Fehler nicht einsehen

Die Aufregung um das griechische Referendum zeigt Europas wahres Problem, meint die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph, nämlich die Furcht der Eurokraten vor der bitteren Wahrheit über die Einheitswährung: "Die Eurokraten sind bereit, jeden Preis zu zahlen, solange sie nur nicht zugeben müssen, dass die Einheitswährung ein Fehler war. Genauer gesagt erwarten sie von ihren Bürgern, dass sie zahlen, während EU-Beamte von nationalen Steuern befreit sind. Die Länder an Europas Peripherie leiden unter Armut, Arbeitslosigkeit und Auswanderung, die Länder im Zentrum unter ständigen Steuererhöhungen, damit die Befürworter des Euro ihr Gesicht wahren können. Es ist schaurig, das schreiben zu müssen, aber die Führer der EU sind offensichtlich bereit, die griechische Demokratie zu zerstören und die griechische Wirtschaft zu vernichten. Alles nur, um den Euro nicht scheitern zu lassen."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 10.01.2007

Daniel Hannan über das Verhältnis der Deutschen zur EU

"Zwei Jahre lang war ich der einzige europaskeptische Kolumnist in Deutschland", schreibt der britische EU-Parlamentarier Daniel Hannan. "Ein Redakteur der 'Welt' kam auf mich zu, weil er bezeichnenderweise keinen einzigen Deutschen finden konnte, der bereit war, Brüssel zu kritisieren." Nirgendwo, so Hannan, sei der Kontrast zwischen der Europabegeisterung der Politiker und der Skepsis der Bevölkerung größer. "Der Europa-Fanatismus dieser Generation ist verständlich. Niemand, der Deutschland 1945 in Trümmern gesehen hat, hätte je geträumt, dass es in den 1960er Jahren zu den wohlhabenden Nationen gehören würde, die Vertrauen genießen. Deutschlands Nachkriegspolitiker rechneten sich aus, dass die ehemaligen Feinde eine solche Wiedergeburt nur zulassen würden, wenn sie Deutschland gewissermaßen auch als ihr eigenes Land betrachten konnten. Erst 1990 bestand Helmut Kohl darauf, dass die 'deutsche Einheit und die Einheit Europas zwei Seiten derselben Medaille' sind. Er meinte, dass man Deutschland nicht gestatten würde, der größte, reichste und bevölkerungsreichste Staat in Europa zu werden, wenn es nicht die Nachbarländer einlädt, sich an seiner Regierung zu beteiligen."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 20.03.2006

Tritt die EU-Verfassung in Kraft?

Der konservative Parlamentarier Daniel Hannan meint, dass 'geschickte' Eurokraten einen Weg finden werden, die europäische Verfassung in den kommenden zwei Jahren in Kraft zu setzen - trotz der Ablehnung durch die französischen und niederländischen Wähler. "Der Text wird nicht, wie es derzeit gern behauptet wird, 'durch die Hintertür hinein geschmuggelt', sondern er spaziert stolz durch die Eingangstür... Mit einem Ergebnis konfrontiert, das ihnen missfällt, ist die erste Reaktion der Euro-Apparatschiks, mit Brecht zu fragen: 'Wäre es nicht besser, das Volk aufzulösen und an seiner Stelle ein neues zu wählen?' Die EU als undemokratisch anzugreifen, ist wie einer Kuh vorzuwerfen schwerfällig oder einem Schmetterling flatterhaft zu sein. Indem die EU die öffentliche Meinung ignoriert, tut sie das, wozu sie bestimmt ist. Sie folgt ihrer Hauptdirektive."

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