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Havranova, Renata


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Hospodářské noviny - Tschechien | 29.01.2007

Neue Regeln fürs slowakische Schlachtfest

"Am vergangenen Wochenende roch es in vielen slowakischen Dörfern stärker als sonst nach Knoblauch und Majoran", berichtet Renata Havranova. Der Grund: Es wurde massenhaft geschlachtet, denn am 1. Februar tritt ein strengeres Gesetz zu Schlachtung und Fleischhygiene in Kraft. "Jeder Schlachter muss nun seine Absicht bei einem Veterinär vorab kundtun und hinterher ein Stück Fleisch zur Kontrolle vorlegen. Die Worte des Landwirtschaftsministers, wonach es dabei um nichts anderes gehe, als um den Schutz der Gesundheit der Bürger, haben eine stürmische Debatte ausgelöst. Ein Ex-Minister war so erbost, dass er von Schikane sprach... Gusto Achberger, ein Hobby-Schlachter, sieht das gelassener. Er hat zu seinen Schlachtfesten schon immer auch einen Veterinär eingeladen. Nicht, damit der etwas Verbotenes findet, sondern um mitzufeiern, am Ende auch mit einem ordentlichen Slibowitz. 'Nie habe ich mich vor ihm gefürchtet. Warum also jetzt?'"

Hospodářské noviny - Tschechien | 22.06.2006

Geschichtsaufarbeitung in Tschechien und der Slowakei

Wie einige seiner Nachbarstaaten soll auch Tschechien eine Behörde bekommen, die sich mit den Verbrechen des Kommunismus befasst. Einen entsprechenden Vorschlag unterstützte gestern die zweite Kammer des Prager Parlaments. In der Slowakei, so erinnert Renata Havranova, existiert ein solches "Institut für das Gedächtnis des Volkes" schon seit 2003. Bei seiner Einrichtung habe es aber erhebliche Probleme gegeben. "Lange gab es keinen politischen Willen, die Verbrechen des Kommunismus zu bestrafen und die Stasi-Mitarbeiter zu enttarnen. Der frühere Präsident Rudolf Schuster begründete sein Veto gegen die Behörde mit der Behauptung, die Archive seien nicht vollständig und überdies könne es zum Missbrauch der Akten kommen. Hätte es nicht hartnäckige Bürgerrechtler wie Jan Langos oder Jan Carnogurski gegeben, dann gäbe es die Einrichtung heute noch nicht. Mittlerweile arbeitet die Institution auch schon die Zeit des Faschismus in der Slowakei und namentlich die Arisierung jüdischen Eigentums auf."

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