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Higgins, Charlotte
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Charlotte Higgins über den Preis der Kunst
Nach dem alle Rekorde brechenden Verkauf eines Werkes von Damien Hirst letzte Woche, denkt Charlotte Higgens über den wachsenden Einfluss des Geldes auf die zeitgenössische Kunst nach: "Es gibt viele, die sich über den Aufschwung freuen - immerhin können Künstler nun zunehmend gut leben... Dennoch gibt es eine Schere des Reichtums - zwischen Sammlern und Künstlern, zwischen Künstlern, die hohe Preise verlangen können, und anderen, die weniger kommerziell erfolgreich sind, und - vielleicht am nachteiligsten für den normalen Kunstliebhaber - zwischen reichen Einzelpersonen und öffentlichen Institutionen... Das wirkliche Problem ist, dass staatliche Museen auf dem Markt nicht mehr mitbieten können. Sie können es sich nicht mehr leisten... Aber sie müssten dringend die Möglichkeit haben, Kunst zu kaufen, wenn sie an den Erfolg des zurückliegenden Jahrzehnts anknüpfen wollen."
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Die Londoner Kunstmesse Frieze
"Frieze ist das Ereignis im Londoner Kalender, bei dem sich Kommerz und Kunst ganz ungeniert und schamlos vermischen", schreibt Charlotte Higgins über die größte britische Kunstmesse, die tausende Kunstwerke aus aller Welt präsentiert. "Ein Stand kostet umgerechnet mindestens 10.000 Euro... Aber der Verkauf, vom Prestige und den Gelegenheiten zum Networking ganz abgesehen, ist es wert. Der Umsatz der Messe lag im vergangenen Jahr bei umgerechnet 50 Millionen Euro. Die Organisatoren bezeichneten das lediglich als Spitze des Eisbergs - angesichts der Umsätze nach der Messe... Sir Nicholas Serota, der Direktor von Tate, sagte: 'Das hier ist nur ein Ausschnitt der Kunstwelt. Künstler müssen leben, und Frieze ist ein Teil dessen, was im Kunsthandel passiert. Man darf das nicht mit dem vergleichen, was in Museen geschieht. Frieze ist nicht unbedingt repräsentativ für das, was in der Kunstwelt oder auf dem Kunstmarkt geschieht.'"
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Der Erfolg des Schottischen Nationaltheaters
Das Theaterstück "Black Watch", das zurzeit beim Edinburgh International Festival gespielt wird, zeigt für Charlotte Higgins, welche Rolle ein Nationaltheater spielen kann. "Dieses Theaterstück ist zweifellos zutiefst menschlich - und wurde mit viel Selbstbewusstsein vom Schottischen Nationaltheater (NTS) gezeigt. Das NTS, noch in seinem ersten Jahr, hat mit Black Watch bewiesen, dass es seinen Zweck erfüllt. Es handelt sich um ein echtes 'nationales' Theaterstück, das von aktuellen Sorgen und menschlichen Schicksalen erzählt, die sich abseits der großen Politik oder der großen Geschichte ereignen. Ein Stück, das an keiner Stelle provinziell oder nationalistisch wirkt. Das NTS hat allen Skeptikern, die an der Notwendigkeit eines schottischen Nationaltheaters gezweifelt haben, und auf die neuesten quälerischen Selbstbefragungen zur Nationalkultur die bestmögliche Antwort gegeben: keine Diskussion mehr, sondern ein beredtes Theaterstück."
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Monty Pythons "Ritter der Kokosnuss" in London
"Spamalot" - das Broadway-Erfolgsmusical, das auf Monty Pythons Kultfilm "Die Ritter der Kokosnuss" basiert, "überquert endlich den Atlantik", schreibt Charlotte Higgins, die dabei war, als der Ticketverkauf für diese Erfolgs-Verulkung am 21. Februar in London begann. Das Musical wurde von einem der sechs Gründungsmitglieder der Pythons geschrieben - Eric Idle. "Das Publikum kann sich auf Killer-Kaninchen freuen, auf nervtötendes französisches Militär und auf ein Camelot, das mehr von Las Vegas hat als von Sir Thomas Malory. Zweifel daran, dass das Musical... den Erfolg, den es am amerikanischen Broadway hatte, auf heimischen Boden nicht wiederholen könnte, wurden erstmal von der enormen Schlange von Spekulanten vor dem Palace Theatre beseitigt, die unbedingt die ersten Tickets für die Premiere im Oktober haben wollten."
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