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Hollender, Barbara


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 28.05.2007

Erfolg des rumänischen Kinos in Cannes

Barbara Hollender überzeugt die Vergabe der Goldenen Palme an den rumänischen Regisseur Cristian Mungiu für sein Abtreibungsdrama "4 Monate, 3 Wochen und zwei Tage" voll und ganz. "In den Cannes-Filmen spiegeln sich die Stimmungen der Welt wieder. Dieses Jahr spürte man in den Wettbewerbsstreifen Entsetzen und das Gefühl der Bedrohung, wie allgemein in der Epoche nach dem 11. September... Der wahre Held dieses Festivals bleibt der bescheidene 39-jährige Rumäne Cristian Mungiu. Denn sein Film '4 Monate, 3 Wochen und zwei Tage' eroberte die Kritiker und Jurymitglieder. Wir sind Zeugen, wie die Kinematographie der postkommunistischen Länder aufwacht... Künstler aus diesen Ländern rechnen mit der Vergangenheit ab, warnen vor Totalitarismus in jeder Form, mahnen politische und gesellschaftliche Toleranz an. Sie machen wichtige Filme. Schade, dass polnische Filmemacher nicht in der Lage sind, sich dieser Strömung anzuschließen."

Rzeczpospolita - Polen | 07.12.2006

Ken Loach über das Historienkino

Der britische Regisseur Ken Loach antwortet im Gespräch mit Barbara Hollender auf die Frage, ob er das Gegenwartskino oder das historische interessanter findet: "Das Kino, das die Mechanismen der Geschichte zeigt. Mit den gegenwärtigen Helden kann sich der Zuschauer identifizieren oder sie zumindest verstehen. Die anderen, die Bilder über die Vergangenheit, zwingen einen oft dazu, seine eigenen Urteile zu überprüfen, das, woran man bisher geglaubt hat, neu zu bewerten. Und das ist nicht angenehm. Aber ich bin der Meinung, dass man von der Geschichte erzählen und sie so vor dem Vergessen retten soll. Denn ohne sie gibt es keine Gegenwart."

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