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Hurezeanu, Emil
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
IWF-Kredit für Rumänien mit Auflagen
Der internationale Währungsfond (IWF) hat dem schwer von der Finanzkrise getroffenen Rumänien einen Kredit versprochen, wenn es bestimmte Stabilitätsmaßnahmen erfüllt. Die Tageszeitung Cotidianul kommentiert. "Nachdem im Herbst vergangenen Jahres nach Island auch Ungarn und Lettland erklärt hatten, dass sie kurz vor einem Staatsbankrott stünden, reagierten EU und IWF auf den verzweifelten Appell schnell mit Hilfe. ... Im Unterschied zu Ungarn oder Lettland, deren Politiker die Schwere der Krankheit erkannten und um Erste Hilfe riefen, sind wir auf der Krankenbahre aufgewacht. Doch unsere Regierenden sagten uns ständig, es sei nichts, oder wir hätten den falschen Notarzt gerufen. ... Mehr noch, jede Annäherung an den IWF wurde als soziale Panik betrachtet. ... Die Krise kam, als wir schutzlos waren, weil wir unprofessionelle und verlogene Politiker haben. Die Behandlung durch den IWF ist das Resultat der Verhandlungen mit der rumänischen Seite und vor allem die Folge einer kranken rumänischen Wirtschaft."
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Abschied vom Freien Europa
Im Jahr 1951 ging der US-Sender Radio Free Europe mit seinem Programm für Rumänien auf Sendung. In der Ceausescu-Ära galt die Welle als Staatsfeind Nummer Eins. Morgen soll der rumänische Länderdienst eingestellt werden. Für Emil Hurezeanu, der in den 80er Jahren zur rumänischen Auslandsredaktion kam, findet das Ende des Radiodienstes verfrüht: "Jeder der Redakteure liebte auf seine Weise das auf verschiedenen Arten verlorene Rumänien, das sie jedoch in ihren gemeinsamen Worten behalten hatten, die penetrant Abend für Abend durch den Eisernen Vorhang an Millionen wartende Landsmänner geschickt wurden. ... Das Freie Europa hatte ein ausreichend langes und interessantes Leben, auch nach 1989. Während in Osteuropa der Kommunismus zusammenbrach, warteten wir Tag für Tag aufgeregt auf unsern eigenen Nekrolog. Dem war nicht so, weil der Untergang des Kommunismus, obwohl schon ausgerufen, aufgeschoben wurde - besonders in den Köpfen der Menschen, bis in den heutigen Tag. Das neue Freie Europa ... blieb eine seriöse und wertvolle Stimme in der verworrenen rumänischen Landschaft. Sie stirbt, obwohl sie leben könnte, weil es noch Aufgaben gibt."
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