Navigation

 

Home / Autorenindex


Imhasly, Bernard


RSS Die Texte von "Imhasly, Bernard" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 21.06.2007

Ein neuer Kultur-Streit?

"Nun steht uns, kaum ist der Karikaturenstreit ausgestanden, erneut ein leidiger Kulturkampf bevor", schreibt hingegen Südasien-Korrespondent Bernard Imhasly. "Dank den schneidigen Diplomaten des britischen Foreign Office darf sich Mister Rushdie in Zukunft als Sir Salman ansprechen lassen... Nach einer Dekade Schattendasein hatte sich der Autor der 'Satanischen Verse' in den letzten zehn Jahren langsam und vorsichtig wieder geoutet... Es braucht keinen Oxford-Titel, um vorauszuahnen, dass Sir Salman der Ritterschlag - und seine Eitelkeit - teuer zu stehen kommen wird. Die Proteste gegen den 'verabscheuungswürdigen Kadaver' (O-Ton iranischer Parlaments-Vize) dürften sich ausweiten. Denn das Aufwärmen der Rushdie-Hatz wird auch die Mohammed-Verhöhnung in den 'Satanischen Versen' wieder hervorzerren."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 21.05.2007

Anschlag auf deutsche Soldaten in Afghanistan

Bei einem Selbstmordattentat in Kundus im Norden Afghanistan sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter drei deutsche Soldaten. Bislang galt der Norden des Landes, in dem die deutschen Soldaten im Einsatz sind, als eher friedlich - im Unterschied zum umkämpften Südafghanistan. Bernard Imhasly meint: "Es sind Sabotageakte, Selbstmordattentate und Sprengfallen, die den Krieg in Afghanistan zunehmend jenem im Irak vergleichbar machen, unabhängig von besetzten Gebieten und territorialen Einflusszonen. Während sich diese für die Taliban im Süden und Osten befinden und Nato-Truppen dem Gegner dort schwere Verluste beibringen - allein in der Provinz Paktia sollen am Wochenende über 100 Taliban gefallen sein -, droht die zweite Front mit der demoralisierenden Wirkung ihrer Sabotageakte den Taliban politisch zuzufallen und das Gesamtbild des Krieges auszugleichen. Es besteht kein Zweifel, dass die Taliban den Gegner hier an seiner schwächsten Stelle treffen wollen, denn in Deutschland scheint die politische Akzeptanz, den Tod eigener Soldaten in Kauf zu nehmen, am geringsten."

» Autorenindex


Weitere Inhalte