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Ivelja, Ranka
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Adoptionsrecht für Homosexuelle
Sloweniens Regierung will außereheliche Beziehungen und homosexuelle Beziehungen mit der heterosexuellen Ehe gesetzlich gleichstellen und auch homosexuellen Paaren das Adoptionsrecht verleihen. Die Internetausgabe der Tageszeitung Dnevnik analysiert das Gesetz vor dem Hintergrund der Kritik konservativer Katholiken: "Das Gesetz gibt homosexuellen Menschen die Kinder nicht einfach so zur Adoption, sondern es ermöglicht ihnen rechtlich Adoptionen. Diejenigen, die Kinder zur Adoption 'freigeben', werden immer noch die Sozialämter sein. Sie müssen sorgfältig überlegen, wer die geeignetsten Eltern sind und bei wem es das Kind am Besten haben wird. Neben einer Reihe von Umständen, persönliche Reife, Gesundheit, Neigung zu Alkohol oder Gewalt und noch etwa 150 mehr, muss auch die geschlechtliche Orientierung der potenziellen Adoptiveltern abgewogen werden. ... Das Gesetz ermöglicht also homosexuellen Paaren, die ein Kind adoptieren möchten, nur, dass auch sie sich in der lange Reihe derjenigen anstellen, die ein Kind haben möchten."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Gleichberechtigung, » Slowenien
Streit um Umsiedlung von Roma
Ende Oktober hatte die slowenische Regierung eine 35-köpfige Roma-Familie umsiedeln lassen, nachdem die Bewohner der ostslowenischen Ortschaft Ambrus versucht hatten, die Roma-Siedlung am Rande des Ortes zu stürmen. Matjaz Hanzek, der slowenische Ombudsmann für Menschenrechte, informierte nicht nur die EU über diesen Vorfall, sondern prangerte die slowenische Regierung öffentlich an. "Die Arbeit als Ombudsmann für Menschenrechte kann man unterschiedlich ausüben", schreibt Ranka Ivelja und kritisiert das offensive Vorgehen Hanzeks: "Diplomatisch taktierend, ohne großen 'Pomp' in der Öffentlichkeit, dafür aber mit maximaler Wirkung - oder eben laut aufschreiend in jeder Talkshow ohne Rücksicht auf die Reaktionen in der Politik. Bewusst riskierend, dass sich alle Türen schließen." Hanzek habe seiner Sache einen schlechten Dienst erwiesen, fährt Ivelja fort. "Er hätte das sein können, was ein Hüter sein soll – die Stimme derer ohne gesellschaftliche Kraft."
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