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Janet, Daley
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Bezahlte Arbeitslosigkeit untragbar
In Großbritannien streiten sich die Parteien, ob es eine unzumutbare Härte sei, Langzeitarbeitslose zum Arbeiten zu zwingen. Die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph schüttelt darüber den Kopf: "Irgendwie scheinen wir das Gefühl verloren zu haben für die Grundlagen des Lebens als Erwachsener: autark zu sein und für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Vielleicht durchläuft man Phasen in seinem Leben, in denen das nicht möglich ist, aber sie sollten als vorübergehend angesehen werden - als flüchtige Umstände, die nach Abhilfe verlangen, so dass die ordentliche Existenz als Erwachsener bald fortgesetzt werden kann. … Bezahlte Arbeitslosigkeit als möglicher Lebensstil ist ökonomisch nicht länger tragbar. Aber der beste Grund sie aus dem Weg zu räumen, ist, dass sie zu Schwarzseherei und Verzweiflung führt. So ziemlich jeder sieht das so, aus jeder politischen Ecke. Der nächste Schritt ist, zuzugeben, dass die Massenträgheit und Abhängigkeit, die sie schafft, Teil unseres komplexen wirtschaftlichen Problems sind."
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Die Misere des Gordon Brown
Gordon Brown ist seit einem Jahr britischer Premierminister. Janet Daley analysiert in der Tageszeitung Telegraph die Gründe für seinen steilen Absturz in der Publikumsgunst: "Alles begann im vergangenen Jahr auf dem Labour-Parteitag, als allen anwesenden Journalisten (selbst denen, die mit dem Brownismus sympathisierten) die schreckliche Wahrheit dämmerte, dass weder Herr Brown noch seine Minister irgendetwas Interessantes zu sagen hatten. ... Damals verschwand die Illusion, dass dieser Mann durch die Erfüllung seiner lebenslangen Ambitionen wiedergeboren worden sei - was seine Anhänger ständig versprachen. Es gab keinen neuen Gordon. ... Was das Ansehen der [konservativen] Partei transformierte und die Meinungsumfragen auf den Kopf stellte, war die Ankündigung [des finanzpolitischen Sprechers] George Osbourne auf der letztjährigen Tory-Parteikonferenz, dass die nächste konservative Regierung die Erbschaftssteuern senken würde."
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Gordon Brown lässt doch nicht wählen
"Gordon Brown hatte den wohl kürzesten Honeymoon der britischen Politikgeschichte", meint Janet Daley. "Erschien er vorher als die Verkörperung von Würde und Entschlossenheit, so gilt er nun als doppelzüngiger Opportunist - und kein besonders schlauer dazu... Das Versprechen von Oppositionsführer David Cameron auf Steuersenkungen wirkte so verheißungsvoll, dass Brown nun, um im Spiel zu bleiben, dringend nachziehen muss. Das wird Camerons Position tragischerweise nicht untergraben, sondern - im Gegenteil - stärken... Wenn Labour Steuersenkungen kritisiert, profitiert Cameron davon, und wenn die Partei sie selbst aufgreift, ebenfalls."
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