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Kaczyński, Lech


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 11.08.2008

Protest gegen Russland

Die Tageszeitung Gazeta Wyborcza druckt eine gemeinsame Erklärung der Präsidenten Estlands, Lettlands, Litauens und Polens ab, in der die Politiker scharf gegen Russlands Vorgehen im Kaukasus protestieren. "Wir, die Führer der früher versklavten Nationen Osteuropas, jetzt Mitglieder der Europäischen Union und der NATO - Estland, Lettland, Litauen und Polen, äußern unsere große Beunruhigung über das Vorgehen der Russischen Föderation gegenüber Georgien. ... Als Antwort auf die einseitigen militärischen Aktivitäten der russischen Streitkräfte werden wir alle Mittel nutzen, die uns als Präsidenten zur Verfügung stehen, um sicher zu gehen, dass die Aggression gegenüber einem kleinen Staat in Europa nicht verschwiegen oder mit unbedeutenden Erklärungen abgetan wird, die die Opfer mit den Tätern gleichsetzen. ... Die EU und die NATO müssen die Initiative ergreifen und sich der Verbreitung der imperialistischen und revisionistischen Politik im Osten Europas widersetzen."

Heti Válasz - Ungarn | 02.03.2006

Lech Kaczynski über Russland

In einem Doppelinterview mit Peter G. Feher äußert sich Jaroslaw Kaczynski zur innenpolitischen Situation in Polen, während sein Bruder Lech Kaczynski, Polens Präsident, die Beziehungen zwischen Russland und Ostmitteleuropa analysiert: "Es gibt momentan keine unmittelbare militärische Gefährdung Ostmitteleuropas, aber Probleme bei der Energieversorgung sind im weiteren Sinne auch eine Bedrohung… Die Visegrad-Länder [Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn] brauchen eine gemeinsame Ostpolitik. Russland hat völlig andere politische Strategien gegenüber Ungarn als gegenüber Polen. Ich frage mich, ob es nicht eigentlich darum geht, uns gegeneinander auszuspielen. Für unsere gemeinsame Ostpolitik wäre eine wirklich funktionierende strategische Partnerschaft oder wenigstens eine Informations-Partnerschaft notwendig... Auch unsere Energie-Sicherheit sollten wir gemeinsam fördern, was einer weitgehenden Solidarität innerhalb der Union bedarf."

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