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Karanasopoulou, Irini


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Ta Nea - Griechenland | 03.06.2008

Fluss der Geschichte

Die Tür der EU hat sich nach den Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen für Mazedonien geschlossen, kommentiert die Tageszeitung Ta Nea. "Selbst für die Bürger des Landes war die Veröffentlichung des OSZE-Berichtes nicht nötig, um das Ausmaß der Unregelmäßigkeiten zu erkennen, die bei den Wahlen stattgefunden haben. Der moralische Täter war Nikola Gruevski und die Opfer nicht nur die Albaner, sondern auch die slawischen Mazedonier. … Die Tür der EU hat sich geschlossen, das Land lebt [seine EU-Beitrittsträume] mit zwei verschieden Ethnien und einem Menschen am Steuer, der die Unterdrückung aller wünscht. Irgendwann wird Skopje wieder den Weg der Demokratie finden. Weil dies der Fluss der Geschichte ist, abgesehen von dem schweren Balkanerbe. Und dann wird Griechenland wie auch andere europäische Länder die FYROM [Former Yugoslavian Republic of Macedonia] an die Hand nehmen. Bis dann aber werden die Diskussionen über den Namen wie von einem anderen Planeten erscheinen."

Ta Nea - Griechenland | 07.03.2008

Die Osterweiterung der Nato

Griechenland stellt sich gegen einen Beitritt Mazedoniens zur Nato, solange das Nachbarland an seinem Namen festhält. Endlich fällt das Veto Griechenlands zu einem Beitritt Skopjes in die Nato, meint Irini Karanasopoulou: "Das Nachbarland wehrt sich gegen die Vorschläge des Uno-Vermittlers und will auch keinen Namenszusatz, um seine geografische Lage zu präzisieren. Griechenland wird am 2. April auf dem Gipfel in Bukarest sein endgültiges Veto aussprechen. Es ist das erste Veto in der Geschichte der Allianz und es wird bereits als negativer Präzedenzfall gesehen. Die Regierung in Skopje denkt natürlich, dass die griechische Regierung wegen des Drucks der Amerikaner nicht durchhalten wird. Aber dieses Veto verhindert weder den Konflikt noch den Beitritt Skopjes in die EU unter dem Namen Mazedonien. Griechenland erwartet eine weitere Schlacht, wenn es sich nun gegen eine Erweiterung der Union wegen einer Namensgeschichte sperrt."

Ta Nea - Griechenland | 20.02.2008

Schwierige Namenssuche für Mazedonien

Der UN-Sonderbeauftragte für Mazedonien, Matthew Nimetz, hat in Athen einen neuen Vorschlag zur Lösung des griechisch-mazedonischen Namensstreits vorgestellt. Griechenland sperrt sich seit Jahren gegen die Verwendung des Namens Republik Mazedonien für den ehemaligen jugoslawischen Teilstaat – unter Verweis auf den griechischen Landesteil Makedonien. "Alles nur Show", urteilt Irini Karanasopoulou über den erneuten Vorstoß von Nimetz. "Er wird die Situation auf internationaler Ebene nicht ändern. Selbst wir einen seiner Vorschläge akzeptieren würden, würde die Ehemalige Republik Jugoslawien Mazedonien (FYROM) weiterhin von den anderen 'Mazedonien' genannt... Und genau das stört die griechischen Behörden, die Ansprüche auf ein historisch-kulturelles Erbe in dieser Region angemeldet haben. Aber den USA und der Uno ist daran gelegen, eine Lösung zu finden, um zu vermeiden, dass Griechenland sein Veto gegen den Beitritt FYROMs zur Nato in einigen Wochen [beim Nato-Gipfel in Bukarest] einlegen wird."

Ta Nea - Griechenland | 17.08.2007

Vorgezogene Wahlen trotz Waldbränden

Der griechische Premierminister Kostas Karamanlis hat für den 16. September vorgezogenen Neuwahlen angekündigt. Irini Karanasopoulou kritisiert scharf, dass dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt geschieht, zu dem heftige Waldbrände vor den Toren der Hauptstadt wüten. "Die Regierung lädt zu vorgezogenen Wahlen auf den Scheiterhaufen... In dem Moment, in dem der Ministerrat eine außerordentliche Sitzung einberuft, um die Auflösung des Parlaments und vorgezogene Neuwahlen am 16. September statt am 8. März 2008 vorzuschlagen, ziehen die Einwohner von Nordathen eine Schadensbilanz. Das ist die zweite wirkliche Tragödie, die wir seit dem verheerenden Waldbrand am Parnes Berg letzten Monat erleben. Und was sind die Ursachen? Die Gefahr wurde nicht ernst genommen, der Mangel an Polizisten und Feuerwehrleuten – also schlicht: die totale Abwesenheit des Staates in wichtigen Momenten. Niemand fragt sich, ob man nicht besser einen Tag länger wartet, bis das Feuer gelöscht oder unter Kontrolle ist. Nein, die Regierung ruft an die Urnen."

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