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Karnowski, Michał


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 21.08.2008

Schutzschild als Chance für Polen

Die liberal-konservative Tageszeitung Dziennik befürwortet den Vertrag über den Aufbau des US-Raketenschutzschildes in Polen und verlangt, dass Warschau die eigenen Militärausgaben erhöht. "Wenn man ... die Geschichte unseres Landes nach 1989 betrachtet, so ist der gestrige Vertrag nach dem NATO- und EU-Beitritt ein weiterer Erfolg im Prozess der Verankerung in den westlichen Strukturen. ... Das soll aber nicht heißen, dass die große Debatte, die es zu diesem Thema in Polen gab, die teilweise in einem sehr scharfen Ton geführt wurde, unnötig gewesen wäre. ... Wenn wir nicht selbst die polnische Armee für Milliarden von Dollar ausrüsten, dann tut es auch kein Bündnispartner. ... Betrachten wir also den Raketenschutzschild vor allem als Chance und Herausforderung. Wenn wir nämlich die amerikanische Patriot-[Raketen-]Batterie um unsere eigenen ergänzen und ein komplettes, nicht virtuelles, Verteidigungssystem schaffen, dann würde dies bedeuten, dass sich die Sache gelohnt hat. ... Wenn wir aber davon ausgehen, dass wir unsere Arbeit getan haben und uns nun zur Ruhe setzen können, da wir nun 'ein großes Bündnis' haben, dann bleibt die amerikanische Installation auf polnischem Boden hauptsächlich ein amerikanischer Erfolg."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 30.07.2007

Positive Bilanz der polnischen Außenpolitik

Michał Karnowski lobt die Regierung von Premierminister Jarosław Kaczyński, weil sie selbstbewusster Außenpolitik betreibe als ihre Vorgänger. "Ich teile die Diagnose, dass Polen ein europäisches Wohlstands- und Entwicklungsniveau erreicht und die Etappe des Eintritts in die EU-Institutionen abgeschlossen hat. Das hat die Regeln der polnischen Außenpolitik verändert. Ein postkommunistischer Beitrittskandidat verhält sich nämlich anders als ein gleichberechtigtes Mitglied der Europäischen Union. Der ziemlich scharfe Ton von Außenministerin Anna Fotyga wird in Zukunft sicher milder werden, aber zur Abnickpolitik wird es kein Zurück geben. Die Kategorie des nationalen Interesses ist für immer in die Sprache der polnischen Diplomatie zurückgekehrt, so wie sie nie aus dem deutschen oder französischen Sprachgebrauch verschwunden war."

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