Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Kauffmann, Sylvie
Die Texte von "Kauffmann, Sylvie" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Klare Signale gegen deutsche Sparpolitik
In den Niederlanden ist die Regierung gestürzt, weil die Rechtspopulisten die von der EU verlangten Sparmaßnahmen nicht mittragen wollten, und bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich erhielt die rechtsextreme Marine Le Pen fast jede fünfte Stimme. Das sind klare Signale gegen die deutsche Sparpolitik, meint die linksliberale Tageszeitung Le Monde: "Wenn es nicht einmal mehr die Musterschüler schaffen, die Haushaltsvorgaben der Euro-Zone ohne Regierungskrise umzusetzen, wer soll es denn dann können? ... Für Europa sind diese Tage von entscheidender Bedeutung. Die Bürger drücken ihre Frustration und ihre Angst vor den durch die unvermeidbare Haushaltsdisziplin bedingten Einschnitten aus, und zwar auf sehr vernünftige Art: auf politischem Wege. In gewisser Weise hat Merkel recht: Europa ist mittlerweile Innenpolitik. Aber die Botschaft ihrer europäischen Mitbürger, allen voran der Franzosen, entspricht sicher nicht ihren Vorstellungen. Sie signalisieren ihre Ablehnung des deutsche Modells der Krisenbewältigung, bei dem die Sparpolitik vor der Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums kommt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Politik, » Frankreich, » Niederlande, » Europa
Europas Empörten Perspektiven geben
Die Proteste auf den griechischen und spanischen Marktplätzen reißen nicht ab. Die Jugendlichen müssen besser in die Gesellschaft integriert werden, fordert deshalb die linksliberale Tageszeitung Le Monde: "Wie auch in der arabischen Welt handelt es sich bei den Protesten um spontane Bewegungen ohne Anführer. Anders als ihre arabischen Freunde stellen die 'empörten' Griechen und Spanier jedoch nicht das Regierungssystem an sich in Frage, sondern seine Funktionsweise. Sie wollen es nicht zerschlagen, sondern nicht länger ausgeschlossen sein. Die Bewegung der Puerta del Sol bezeichnet sich selbst nicht als Aufstand oder Revolution. Ihr Wahlspruch lautet 'Democracia Real, Ya' (Wirkliche Demokratie sofort). In Spanien ist die Hälfte aller Jugendlichen arbeitslos, und auch diejenigen, die studiert haben, bilden keine Ausnahme mehr. ... Dieser Jugend ohne wirtschaftliche Perspektiven nun zumindest politische Perspektiven einzuräumen, ist eine echte Herausforderung für Europa mit seiner alternden Gesellschaft und seinen erschöpften Systemen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Soziale Bewegungen, » Politik, » Gesellschaft, » Spanien, » Griechenland, » Europa
Frauen an der Macht
Sylvie Kauffmann glaubt, dass Politikerinnen heute anders mit der Macht umgehen als Frauen in den 80er und 90er Jahren. "Ganz anders als die vorangegangene Generation bekennen sich die Frauen an der Macht als solche, sie betonen ihre Weiblichkeit, schlagen aus ihrem kulturellen Erbe eher Profit, als dass sie darin eine Behinderung sehen. Unvergessen die blonde Zopfkrone und die Stöckelabsätze der ehemaligen ukrainischen Premierministerin Julia Timoschenko. Frauen wie sie definieren sich als Mütter oder gar als Großmütter wie in den Vereinigten Staaten, wo man ja oft der Zeit voraus ist... Sie versuchen oft anderen Frauen den Weg zu ebnen, also die frisch gewonnene Macht zu sichern – ein Gedanke, der einer Golda Meir oder Margaret Thatcher fremd war. Als Ausnahmeerscheinungen in einer Männerwelt war ihnen nicht vorrangig daran gelegen, den Kreis der Frauen zu erweitern: Sie hatten genug damit zu tun, sich selbst zu behaupten."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Global