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Kleinert, Detlef
Professor
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Falsche Islam-Toleranz
In einem Gastkommentar in der Tageszeitung Die Presse sinniert der Journalist Detlef Kleinert über die Grenzen der westlichen Toleranz gegenüber dem Islam: "Im Europa gibt es täglich Beispiele dafür, wie im Namen der Toleranz ... vor jeder noch so frechen Provokation gekniet wird: Da dürfen ... in der britischen Supermarkt-Kette Sainsbury's dort angestellte muslimische Kassierer sich weigern, den Kunden Schweinefleisch und Alkohol zu verkaufen. ... Die Gefühle der Angestellten gehen vor die Gefühle der Kunden. ... Deutschland: Da schlägt Erdinc S. aus Ostheim einen Menschen zum Krüppel. Der Jugendrichter Hans-Werner Riehe stellte seine Schuld fest, verhängte aber keine Strafe. Komaschläger Erdinc muss nur ein Anti-Aggressionstraining mitmachen. Selbst der Verteidiger hatte eine härtere, nämlich eine Bewährungsstrafe erbeten. ... Für Islamisten - wohl gemerkt, damit sind nicht alle Anhänger des Islam gemeint - bedeutet Integration, dass sich die westliche Kultur in den Islam zu integrieren hat."
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Stasi-Spitzel in der Stasi-Aufklärungsbehörde
Ausgerechnet "jene Behörde, die für die Aufarbeitung des DDR-Geheimdienstes zuständig ist, ist mit ehemaligen Stasi-Genossen durchsetzt", skandalisiert Gastkommentator Detlef Kleinert. "Mit anderen Worten: Die Brandstifter wurden zu Feuerwehrleuten gemacht." Bei der Überprüfung der fast 2000 Beschäftigten dieser Behörde wurde bei 52 Mitarbeitern eine nachweisliche Stasi-Vergangenheit festgestellt. An diesem Beispiel zeige sich deutlich, "wie wenige Möglichkeiten der Rechtsstaat hat, wenn es darum geht, eine Diktatur aufzuarbeiten. Die Stasi-Genossen wurden in der Zeit des Umbruchs eingestellt, heute, so erklärt [die Stasi-Beauftragte] Marianne Birthler, seien Kündigungen nicht mehr möglich: 'Arbeitsrechtlich kommt man da nicht ran.' Man solle auf den Einzelfall schauen und den früheren Stasi-Leuten nicht pauschal Illoyalität unterstellen. Für die Opfer der Täter ist dies freilich nur wenig Beruhigendes!"
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