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Kopecky, Josef


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Mladá fronta Dnes - Tschechien | 19.02.2009

Noch ist Lissabon nicht endgültig durch in Prag

Mit der Zustimmung durch das Unterhaus hat der EU-Reformvertrag von Lissabon in Tschechien nach langem Tauziehen seine erste parlamentarische Hürde genommen. Doch das Warten auf die endgültige Ratifizierung könne länger dauern, schreibt die liberale Tageszeitung Mladá fronta Dnes: "Im Senat [der zweiten Kammer des Parlaments] wird die Abstimmung noch schwerer werden, weil dort die Gegner des Vertrages in der stärksten Fraktion [der liberal-konservativen Bürgerpartei ODS] große Macht haben. Und dann ist da noch Präsident Václav Klaus. Der hat wiederholt betont, dass er sich mit dem Vertrag nicht befassen will, bevor die Iren nach dem gescheiterten Referendum ihre Meinung geändert haben. Die definitive Annahme des Vertrages in Tschechien, das in diesem Halbjahr der Europäischen Union vorsteht, steht also noch in den Sternen. ... Niemand kann Klaus zwingen zu unterschreiben. Bei Lissabon handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Gesetz, wo das Parlament notfalls ein Veto des Präsidenten überstimmen könnte."

Mladá fronta Dnes - Tschechien | 03.04.2006

Hochwasser und Wahlen

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahrzehnts ist Tschechien von einem schweren Hochwasser betroffen. Für weite Teile des Landes wurde der Notstand ausgerufen. Josef Kopecky ist überzeugt, dass die Art des Katastrophenmanagements den Ausgang der Parlamentswahlen in zwei Monaten maßgeblich beeinflussen wird. Er erinnert daran, dass nach der letzten Flut 2002 der damalige Premier Vladimir Spidla für drei Viertel der Tschechen zum vertrauenswürdigsten Politiker wurde. Der Kommentator zitiert den Politologen Tomas Lebeda: "'Bei den vorletzten Wahlen in Deutschland half das Hochwasser der Regierung Gerhard Schröder. Präsident Bush dagegen büßte an Popularität ein, weil er die Folgen des Hurrikans Katrina in New Orleans unterschätzte.' Jetzt bekommt Premier Jiri Paroubek eine unverhoffte Chance und ergreift die Gelegenheit. Gleich mehrfach täglich taucht er in den Medien auf und betont, was die Regierung alles unternimmt."

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