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Krekeler, Elmar


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Die Welt - Deutschland | 26.06.2006

Kathrin Passig gewinnt den Bachmann-Wettbewerb

In Klagenfurt ist am Wochenende der Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb zu Ende gegangen. Ausgezeichnet wurde die Autorin, taz-Kolumnistin und Bloggerin Kathrin Passig. In seinem Resümee zeigt sich Elmar Krekeler einverstanden: "Ein todkomischer Thriller. Eine Literaturparabel, eine Lebensparabel. Ein Weltbild. Eine Entdeckung. So ist die Welt, da befinden wir uns. Verirrt und verzweifelt Witze machend." Vom Rest der Veranstaltung war er jedoch enttäuscht: "Es weht der Eishauch der Abgeklärtheit über den Texten. Sie gehen vor der Welt auf Halbdistanz. Sie wollen sich nicht verbrennen. Irgendwo aber, denkt man, muss doch etwas glimmen, in den Figuren, hoffentlich auch in den Autoren. Bitte, fleht man bald, lasst mich nicht so derart in Ruhe, bewegt mich, packt mich, haut mir meinethalben die Füße weg. Macht aber keiner."

Die Welt - Deutschland | 21.06.2006

Der Klagenfurter Literaturwettbewerb

Elmar Krekeler macht sich Gedanken über die Bedeutung des Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerbs in Klagenfurt, dessen Gewinner nach einem dreitägigen Lese-Marathon in offener Diskussion ermittelt wird. "Lange vor der Revolution des Hörbuchs, lange vor Slam-Poetry, Open Mike und anderen popkulturellen Versionen der Public-Viewing Literatur, konnte man in Klagenfurt Literatur schon als akustisches Phänomen unter Wettbewerbsbedingungen erleben. Auf diesem Literaturjahrmarkt hatte Literatur ganz wie zum Anfang allen literarischen Erzählens einen akustischen Belastungstest zu bestehen. Hier erzählen Erzähler und werden sofort belohnt oder bestraft... Lange vor der schleichenden Literaturberichterstattung im Fernsehen durch schicke Häppchen konnte Klagenfurt in seinen besten Momenten beweisen, dass man Bücher nicht mittels schräger Clips oder wildgewordener Interviews, am besten übers Emotionalmedium Fernsehen, an die Leser bekommt, sondern übers lebendige Gespräch. Bücherkultur ist Debattierkultur. Und von der kann man in Zeiten der sogenannten Debattenkultur manchmal doch tatsächlich noch was lernen. "

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