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Krogh, Torben
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Dänische Deutsche nach Dänemark?
Sören Krarup ist Abgeordneter der Dänischen Volkspartei, die als Mehrheitsbeschaffer der liberal-konservativen Regierung dient, und einer der einflussreichsten Politiker Dänemarks. Er sorgt nun mit dem Vorschlag, die deutsch-dänische Grenze Richtung Süden zu verschieben, für Empörung. Die dänische Regierung dürfe sich nicht mit der finanziellen Unterstützung der dänischen Minderheit in Deutschland zufrieden geben, argumentiert der selbst aus dem Grenzgebiet stammende Krarup. Torben Krogh ist empört: "Sören Krarups Vorschlag ist der dänischen Minderheit in Deutschland gegenüber unverantwortlich und ein kläglicher Versuch, das nationalistische Projekt der Partei in ein expansives umzuwandeln."
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Slobodan Milosevics Tod
Torben Krogh weist den Vorwurf zurück, das Haager Kriegsverbrechertribunal habe zu langsam gearbeitet. "Der Prozess sollte mit vollem Respekt für die Rechtssicherheit des Angeklagten durchgeführt werden. Eben das markiert den Unterschied zwischen einer Gesellschaft, die die Menschenrechte akzeptiert, und dem Regime, das von Milosevic geführt wurde. Von der internationalen Öffentlichkeit aber war er längst verurteilt. Was bei seinem Tod fehlte, war das Urteil der Richter. Das wäre vor allem für die Angehörigen der vielen Opfer seines brutalen Regimes wichtig gewesen... Niemand hegt einen Zweifel, dass Slobodan Milosevic ein Kriegsverbrecher der schlimmsten Sorte war – abgesehen vielleicht von den serbischen Kreisen, die ihn nach wie vor als Held sehen."
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Freizügigkeit für Arbeitnehmer
Für Dänemark kommt die Empfehlung, seinen Arbeitsmarkt für osteuropäische Arbeitskräfte gänzlich zu öffnen, zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt, findet Torben Krogh. Gerade aufgrund des Konfliktes um die Mohammed-Karikaturen fehle der politische Mut und Wille, weitere Ausländer in das Land zu lassen. "Nach dem Fall des sowjetischen Imperiums war Dänemark einer der energischsten Befürworter für eine schnelle Erweiterung der EU. In der Praxis aber behandeln wir die neuen Mitglieder heute, als ob sie noch immer Europäer zweiter Klasse wären. In der offiziellen Rhetorik wird viel darüber gesprochen, wie gut die Dänen die Herausforderungen der Globalisierung meistern. In Wirklichkeit aber klammern wir uns noch immer an eine Politik der Abweisung."
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