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Kwaśniewski, Aleksander


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Times of Malta - Malta | 09.04.2009

Über die Nulloption beim Abbau von Atomwaffen

Mit Blick auf das Plädoyer des US-Präsidenten Barack Obama für den Abbau von Nuklearwaffen drücken die polnischen Politiker Aleksander Kwaśniewski, Tadeusz Mazowiecki und Lech Wałęsa in der Tageszeitung Times of Malta ihre Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt aus. "Die Zeit ist gekommen für einen fundamentalen Wandel in den Beratungen der Abrüstungskonferenz in Genf, die die Erwartungen der internationalen Gemeinschaft enttäuscht hat. Wir teilen die Ansicht ... der Warschauer Reflexionsgruppe, dass man die Nulloption in Betracht ziehen sollte als Basis für ein zukünftiges multilaterales Abkommen über nukleare Abrüstung. ... Die schwerste Verantwortung wird von den Mächten geschultert, die die größten Arsenale haben. Wir vertrauen darauf, dass die Präsidenten der USA und Russlands, und die Führer aller anderen Nuklearmächte, die staatsmännische Weisheit und den Mut zeigen und den Prozess beginnen, die Welt von der nuklearen Plage zu befreien. Wichtig ist aber [auch] der Respekt für Menschenrechte und für die Rechte von Minderheiten und die Etablierung von Demokratie und dem Rechtsstaat in globaler Dimension."

Rzeczpospolita - Polen | 08.05.2007

Eine Bewegung gegen die polnische Regierung

In Polen hat sich unter der Schirmherrschaft des ehemaligen sozialdemokratischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski vergangene Woche die Bewegung für Demokratie gegründet, die der aktuellen konservativ-populistischen Regierung und dem Staatspräsidenten Missachtung des demokratischen Rechtsstaats vorwirft. Im Gespräch mit Eliza Olczyk erläutert Kwasniewski: "Wir haben einen politischen Plan: Wir wollen nicht zulassen, dass die polnische Demokratie die Chance, die sie hat, verpasst. Mit... Lech Walesa und anderen Menschen, die wir zur Konferenz eingeladen haben, verbindet uns die Achtung vor dem Rechtsstaat, der Bürgergesellschaft und den Bürgerrechten... Die derzeit Regierenden teilen diese Ansichten nicht. Kurz gesagt: Das heutige Polen ist nicht auf gegenseitigem Vertrauen, sondern auf Misstrauen aufgebaut."

Hospodářské noviny - Tschechien | 28.04.2006

Alexander Kwasniewski für eine europäische Verfassung

Polens früherer Präsident Alexander Kwasniewski ruft dazu auf, die europäische Integration gegen wachsende Kritik zu verteidigen und misst dabei den mittelosteuropäischen Ländern besondere Bedeutung zu. Im Interview mit Martin Ehl fordert er, "Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn sollten in dieser Frage aktiver sein" und beispielsweise "das Projekt der europäischen Verfassung neu beleben". "Ich habe keine Zweifel, dass die 25 und bald 27 Mitgliedsstaaten der EU irgendein grundlegendes Dokument als Basis ihrer Arbeit brauchen, das die Werte, zu denen Europa sich gemeinsam bekennt, definiert. Allerdings kann die europäische Verfassung nur ein Dokument sein, sie ist keine Bibel, kein Evangelium und kein philosophisches Traktat, das, einmal angenommen, nie mehr verändert werden kann."

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