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Laam, Patrick


In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Les Echos - Frankreich | 25.02.2008

Entscheidungen in der französischen Landwirtschaftspolitik

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat beim Besuch der Landwirtschaftsmesse in Paris die Reform der EU-Agrarpolitik 2013 als wichtigstes Projekt der französischen EU-Ratspräsidentschaft 2008 bezeichnet. Patrick Lamm stimmt ihm zu, dass "die Budgetentscheidungen politischen Zielen untergeordnet werden sollten und nicht umgekehrt. Das heißt aber auch, dass Frankreich seine Position klären muss. Muss unsere Landwirtschaft beispielsweise weiterhin alles produzieren oder sollte man sich auf ihre Stärken konzentrieren? Sollte man das Innovationstempo drosseln – die Entscheidung, die WTO-Gespräche einzufrieren, legt dies nahe – oder sollte man auf Innovation setzen? Bevor man die Abstimmung auf europäischer Ebene sucht, sollte man auf nationaler eine Entscheidung fällen."

Les Echos - Frankreich | 17.12.2007

Was hat der Klimagipfel auf Bali gebracht?

Patrick Lamm findet es ermutigend, dass es immerhin gelungen ist, die USA weiter in den Verhandlungsprozess einzubinden. "Alles schaut auf die Präsidentschaftswahlen in Washington im kommenden Jahr und hofft auf jemanden, der nachgiebiger ist als George W. Bush... Aber bis dahin muss etwas Konkretes auf den Tisch. Darum wollen sich die Europäer kümmern, die an der Spitze dieses Kreuzzuges stehen. Die EU-Kommission wird am Mittwoch neue CO2-Emissionsrichtlinien für Autos vorlegen. Aber es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass dabei eine Entscheidung fällt, denn die Europäer sind uneins: die Deutschen wollen ihre großen Schlitten schützen und die romanischen Länder (Frankreich und Italien) propagieren kleine und weniger umweltschädliche Autos. Ein weiterer Beweis, dass der Weg zur Rettung des Planeten weit sein wird."

Les Echos - Frankreich | 04.10.2007

Insiderhandel bei EADS

Patrick Lamm findet nicht, dass die privaten Aktionäre die einzigen sind, die in dieser Sache angeklagt gehören. "Der französische Staat ist nicht über jeden Zweifel erhaben. Obwohl er über die Schwierigkeiten bei Airbus Bescheid wusste, hat er nicht Alarm geschlagen, was eigentlich zu seiner Verantwortung als Aktionär gehört hätte. Generell gesprochen hat er eine Leitung berufen und durch seine oftmals politisch motivierten Entscheidungen zusätzlich geschwächt, was sich als Achillesferse des Unternehmens erweisen sollte... Die letzten Entwicklungen sind in jedem Fall dringend dazu angetan, über die EADS-Führungsstrukturen und deren personelle Zusammensetzung nachzudenken. Die 'historischen' Aktionäre, die nicht mehr motiviert sind, sollten die Sache schnell abgeben. Im Übrigen ist es nicht sicher, ob das Unternehmen in Zukunft Referenzaktionäre braucht. 'Goldene Aktien' sollten ausreichen, es vor Begehrlichkeiten zu schützen."

Libération - Frankreich | 13.12.2006

Das neue Chemikalienrecht der EU

Das Europäische Parlament wird heute über den Gesetzesvorschlag zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACH) entscheiden, von dem etwa 30.000 chemische Stoffe betroffen sind, die zur Zeit in der EU im Handel sind. "Die Verordnung hat zunächst einmal den Verdienst, überhaupt zu existieren", bemerkt Patrick Laam. "Das ist nicht wenig, wenn man bedenkt, wie komplex und sensibel dieses Thema ist, über das es viel Streit gab. Die langjährige Phase der Ungewissheit ist nun vorbei.... Bleibt abzuwarten, in welcher Weise die Verordnung Anwendung findet. Auch wenn man sich noch so sehr auf alle nur erdenklichen 'Sicherheitsvorkehrungen' beruft, kann man sich der hundertprozentigen Unschädlichkeit chemischer Substanzen nie sicher sein... Man kann sich lebhaft vorstellen, wie ein ganz neues Gewerbe florieren wird: das der Reach-Experten. Denn es steht zu befürchten, dass die neue Regelung den betroffenen Unternehmen Kopfschmerzen bereitet!"

Les Echos - Frankreich | 23.12.2005

Die Urheberrechte und das Internet

Während die französischen Abgeordneten gerade über einen Gesetzesvorschlag diskutieren, der darauf abzielt, das Herunterladen aus dem Internet über peer-to-peer-Netze (P2P) einzuschränken, erinnert Patrick Laam im Leitartikel daran, dass "der Urheberschutz in einer Gesellschaft wie der französischen, der sehr an einem vielfältigen kulturellen Angebot liegt, von grundlegender Bedeutung ist… Das Problem ist schwer zu lösen. Denn einerseits erleichtert das Internet den Zugang aller zu Kultur und Wissen, und insofern sollte sein Gebrauch auf keinen Fall gebremst werden. Darüberhinaus kaufen Leute, die im großen Stil kopieren, meistens auch viele CDs und DVDs. Doch andererseits kann man es nicht zulassen, dass sich der illegale Usus des Herunterladens von Dateien zu Ungunsten der Urheber, die sich gewissermaßen vom Internet enteignet sehen, weiter ausbreitet."

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