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Lema, Luis


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Temps - Schweiz | 23.06.2009

Feuertaufe für Obama

Die Schweizer Tageszeitung Le Temps kommentiert die Rolle des US-Präsidenten Barack Obama mit Blick auf die Krise im Iran: "Seine ersten unglücklichen Worte, welche die Wichtigkeit dieses Aufstandes kleinzureden schienen, haben am vergangenen Wochenende einem direkteren Ton Platz gemacht. Es ist die Feuertaufe für den amerikanischen Präsidenten. Es ist jetzt an der Zeit, eine methodisch umgesetzte Strategie aufzugeben, um Platz für das Unerwartete zu machen. Aber kann Obama wirklich noch mehr tun? Heute würde ein zu starkes Eingreifen der USA den Interessen der Anhänger von Mir Hussein Mussawi nur schaden. Da sind sich alle einig. Und was, wenn andere aus dem amerikanischen Nichtstun Profit schlagen würden, um mit lauterer Stimme zu sprechen?"

Le Temps - Schweiz | 29.12.2008

Die USA trägt Verantwortung

Die Tageszeitung Le Temps kommentiert die Verantwortung der Vereinigten Staaten im Nahost-Konflikt: "So mancher fürchtete (oder hoffte) auf einen Angriff gegen Iran. Aber die Übergangsphase zwischen den beiden amerikanischen Präsidenten mündete am Ende in einer noch nie da gewesenen Militäraktion in Gaza. ... Vor dem Abgang von George Bush war es Zeit sauber zu machen. ... Ist dies der Untergang einer amerikanischen Politik, die keine andere Lösung als diese blutige Konfrontation zugelassen hat, und sich als unfähig erwiesen hat, in acht Jahren den geringsten diplomatischen Ausweg zu finden? Zweifellos. Sind dies die perversen Auswirkungen einer israelischen Politik, die im Vorfeld jeder Wahl wie erwartet eine Eskalation der Gewalt, einen Krieg, eine Provokation oder eine Mischung von allem mit sich bringt? Zweifellos. Das Zusammentreffen des amerikanischen Interregnums und der anstehenden Wahlen in Israel hat sich als explosiv erwiesen - nicht nur in den verwüsteten Straßen von Gaza. Es droht, die kommenden Jahre zu gestalten."

Le Temps - Schweiz | 23.03.2006

Waffenruhe der Eta - Ende der Gewalt?

"Haben die Eta-Anhänger endlich begriffen, wie absolut verabscheuungswürdig ihr Kampf ist?", fragt Luis Lema im Leitartikel. "Neben den Eigenheiten des Baskenlandes, neben dem Erwachen einer Zivilgesellschaft und einem 'Es reicht', das sich mit großer Kraft in den baskischen Straßen äußert, liegen die Wurzeln des 'Anfangs vom Ende der Eta' zweifellos in den blutigen Attentaten vom 11. März 2004 in der spanischen Hauptstadt. Die Attentate hatten, so hat es eine Untersuchung nachgewiesen, nichts mit der Separatisten-Organisation zu tun. Aber sie haben die Spanier insofern geeint, als dass sie diese Art von Gewalt ablehnen. Es wurde schlechthin unmöglich, solche Methoden weiter zu propagieren. Es scheint, als hätte die Stärke der Explosionen vom 11. März die letzten Schwelbrände im Baskenland erstickt."

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