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Lindberg, Tobias


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sydsvenskan - Schweden | 03.09.2009

Banken sind nicht irgendwelche Unternehmen

Schwedens Finanzminister Anders Borg hat sich am Rande des Brüsseler EU-Finanzministertreffens kritisch gegenüber den Banken geäußert, die "gefeiert haben, als wäre es 1999". Mit Verweis auf Bestrebungen innerhalb der EU, die Zügel für die Banken anzuziehen, schreibt die Tageszeitung Sydsvenska Dagbladet: "Mit ihrer wichtigen gesellschaftlichen Funktion sind die Banken nicht irgendwelche Unternehmen. Deshalb können sie staatliche Hilfe erhalten, wenn die Zahlen allzu stark ins Rote gleiten, und deshalb darf man besondere Forderungen an sie stellen. Eine detaillierte Regulierung für die Art und Weise der Bezahlung von Bankangestellten - wie [Frankreichs Präsident Nicolas] Sarkozy sie wünscht - ist aber nicht der richtige Weg. Probleme mit Systemen, die zu besonderer Risikofreude neigen, müssen [länder-]übergreifend gelöst werden. Dann wird es wahrscheinlich auch leichter, die USA mit ins Boot zu holen."

Sydsvenskan - Schweden | 02.05.2007

Streit um sowjetische Kriegsdenkmäler

Estland habe die Lage nach den Krawallen in Tallinn erstaunlich gut im Griff, findet Tobias Lindberg – ganz im Gegensatz zu Russland, wo seit Tagen die estnische Botschaft von kremltreuen Jugendorganisationen belagert wird und der Moskauer Bürgermeister zu einem Boykott des "faschistischen" Estland aufgerufen hat. "Russland scheint die aufgewühlten Gefühle in Estland eher weiter anfachen zu wollen statt sie zu beruhigen. Dahinter steht eine Doppelmoral: Russland wird oft und zu Recht von der übrigen Welt kritisiert, zum Beispiel für seine demokratischen Defizite oder den Krieg in Tschetschenien. Der Kreml weist solche Vorwürfe stets als Versuch der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands zurück. Aber Moskau sieht offenbar kein Problem darin, sich in etwas einzumischen, was eindeutig die inneren Angelegenheiten Estlands sind."

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