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Lorenci, Janko
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Kritik an slowenischer Umweltpolitik
Janko Lorenci resümiert die bisherige slowenische Umweltpolitik: "Für seine Größe und Entwicklung ist Slowenien relativ stark verschmutzt. Doch es wäre noch schlimmer gekommen, wenn das Land nach dem Zerfall Jugoslawiens nicht zumindest teilweise deindustrialisiert worden wäre. Wir haben das Kyoto-Protokoll unterzeichnet, doch zum Teil bleiben wir hinter den gestellten Anforderungen zurück - ähnlich wie andere entwickeltere EU-Mitgliedsstaaten." Es werde noch schlimmer kommen, füchtet Lorenci. "Die Regierung wird offiziell im Namen der Sorge um den Verbraucher und inoffiziell im Rahmen ihrer neoliberalen Politik den Energiesektor - bisher in staatlicher Hand - liberalisieren. Ausländische Erfahrungen zeigen, dass solche Liberalisierungen gewöhnlich mit höheren Preisen für den Verbraucher enden, häufig gekoppelt mit einer schlechteren Versorgung. Der Staat wird, ähnlich wie das in einem Teil Europas in den 90er Jahren geschehen ist, Kontrolle über eine umweltfreundliche Energiepolitik verlieren. Private Eigentümer kümmern sich gewöhnlich nicht um Umwelt und Erderwärmung."
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Soldaten in den Irak
Die slowenische Regierung hat beschlossen, vier slowenische Soldaten in den Irak zu schicken, und hat damit eine lebhafte Diskussion ausgelöst. "Es ist eine eigenartige Entscheidung zu einem eigenartigen Zeitpunkt. Sogar die Engländer, deren halbes Herz für die USA schlägt, haben den Rückzug ihrer Truppen angekündigt", wundert sich Janko Lorenci. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Amerikaner unter Bush blitzartig zurückziehen – unabhängig von den Zuständen im Irak. Irak könnte zu einem zweiten Vietnam werden. Werden sich der slowenische Premier Jansa und Außenminister Rupel dann eingestehen, dass sie sich falsch und gegen die Interessen des irakischen Staates entschieden haben?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
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