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Ludwig, Michael
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Wenig Chancen auf Nato-Beitritt
Der Fünftagekrieg zwischen Georgien und Russland habe die Chancen der Kaukasus-Republik auf einen Nato-Beitritt erheblich geschmälert, schreibt die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Groß waren Georgiens Chancen auf Integration in die Nato freilich auch vor dem Krieg nicht, weil die territorialen und ethnischen Konflikte mit Südosseten und Abchasen nicht gelöst waren. ... Wenn sie durch die Mitgliedschaft in der Nato dem Einfluss Russlands auf Dauer entkommen wollen, könnten sich Tifliser Regierungen irgendwann vor die Wahl gestellt sehen, die Provinzen Südossetien und Abchasien auch formell aufzugeben. Dazu scheint keine politische Kraft in Georgien bereit. ... Einstweilen dürfte keine der beiden Seiten, die jetzt einander Schießwütigkeit vorwerfen, ein Interesse an einem neuen Waffengang haben. Dem einen oder anderen Akteur könnte jedoch daran gelegen sein, dass anhaltende Kriegsangst innenpolitische Schwierigkeiten überdeckt."
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Bleibt Polen beim Veto? Der EU-Gipfel mit Russland
Im Leitartikel warnt Michael Ludwig davor, Polen nur als Störenfried in den EU-Verhandlungen mit Russland zu betrachten. Warschau verwahre sich zu Recht gegen Moskaus strategische Interessenspolitik, schreibt Ludwig mit Blick auf die jüngsten Konflikte um Energielieferungen. "Die Warschauer Führung will bei der Ausarbeitung der Russland-Politik der EU stärker mitwirken und hat ein Recht darauf. Zudem ist und bleibt die Erfahrung Polens und anderer Ostmitteleuropäer mit dem großen Nachbarn im Osten, der sie immer wieder das Fürchten gelehrt hat, nützlich. Andererseits hat es Polen seit dem Machtwechsel an der Weichsel versäumt, die Möglichkeiten zum Mitwirken voll auszuschöpfen... Ein Grund, Polen, dessen Führung gerade dazulernt, die Solidarität zu verweigern, ist das jedoch nicht."
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