Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
MacShane, Denis
Die Texte von "MacShane, Denis" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Immigranten willkommen heißen
In der links-liberalen Tageszeitung The Guardian bricht der ehemalige Europaminister Denis MacShane eine Lanze für die Immigration nach Großbritannien: "Es gibt 300 000 'nicht-britische' Studenten an unseren Universitäten, die nicht nur eine Rettungsleine für die überbeanspruchten Universitätsfinanzen darstellen, sondern auch neue Kohorten junger Männer und Frauen schaffen, die ihren Aufenthalt in Großbritannien hoffentlich schätzen und ökonomische und politische Freunde Großbritanniens werden, wenn sie nach Hause zurückkehren. ... Es ist zu unserem Nachteil, wenn wir neue Barrieren schaffen und 'Nicht-Briten' als unwillkommene Andere hinstellen. ... Großbritannien muss offen für Handel, für Ideen, für Menschen sein. Die Immigrations-Debatte wie sie von den Torys, der [Tageszeitung] Daily Mail, [dem Interessensverband] Migrationwatch und der [rechtsextremen] BNP [Britische Nationalpartei] definiert wird, geht darum, Großbritannien stillzulegen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Migration, » Großbritannien
Spanien als letzte Bastion der europäischen Sozialisten
Denis MacShane, britischer Labour-Abgeordneter und ehemaliger Europaminister, hofft auf einen Sieg der Sozialisten bei den spanischen Parlamentswahlen am 9. März, "um den neoliberalen und nationalistischen Regierungen in der EU etwas entgegenzusetzen... In einer immer globalisierteren Welt besteht nicht die Gefahr, dass wir zu viel Europa haben, sondern eher zu wenig... Die Labour-Partei und die spanischen Sozialisten (PSOE) haben gemeinsame Positionen zu Europa, pflegen aber auch gewisse Unterschiede. Beide können jedoch zu einem neuen Kapitel bei der Gestaltung Europas beitragen. Da in vielen Ländern konservative Regierungen an der Macht sind, ist es wichtig, dass Spanien mithilft, das politische Gleichgewicht in der EU zu erhalten, die gerade einen historischen Moment erlebt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Spanien, » Europa
Denis MacShane über die EU und Serbien
In einem Text, der auch in der britischen Presse zu lesen war, dankt der ehemalige britische Europa-Minister Denis MacShane den Niederlanden und Belgien, dass sie die Beitrittsverhandlungen Serbiens mit der EU blockiert haben. "Beitrittsverhandlungen zu eröffnen, ohne auf die Auslieferung des serbischen Generals Ratko Mladic zu bestehen, erschien wohl einigen EU-Politikern als geeignetes Mittel, die serbischen pro-europäischen Politiker in ihrem schwierigen Wahlkampf zu unterstützen. Aber das hätte eine spektakuläre Kehrtwende in der europäischen Politik bedeutet, die normalerweise den Beitritt eines neuen Balkanstaats von seiner guten Zusammenarbeit mit dem Den Haager Tribunal abhängig macht.... Belgien und die Niederlande haben die europäischen Außenminister an einer Entscheidung gehindert, die an die missglückte Verhandlungspolitik während der Milosevic-Ära angeknüpft hätte."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » EU-Politik, » Niederlande, » Belgien, » Europa, » Serbien
Großbritanniens neuer Premierminister Gordon Brown
Der britische Labour-Politiker Denis MacShane, ehemals Europaminister, zeichnet ein persönliches Porträt seines Parteikollegen Gordon Brown: "Brown ist ein Intellektueller. Mit 22 Jahren erhielt er den Doktortitel für eine Arbeit über die frühe Geschichte der Labour Party. Er verschlingt Bücher... Sicherheitsbeamte, die nachts durch das Schatzamt patrouillierten, stießen in einer Ecke der Bibliothek nicht selten auf eine Gestalt, die über einem gewaltigen Papier- und Bücherstapel kauerte. Er schreibt ohne Ende. Fast jede Woche war er Gastgeber eines Frühstücks-Seminars für Intellektuelle und Professoren. Auf Konferenzen läuft er mit dem Notizbuch von Gruppe zu Gruppe, fragt nach Ideen und diskutiert, wie man diese in eine Politik umsetzen kann, die die Wähler gewinnt und nicht befremdet (wie es die Linke in den vergangenen Jahren in so vielen Ländern getan hat). Als Schatzkanzler kultivierte Gordon Brown ein ernstes Image. Aber er ist witzig und ein guter Gesellschafter, vor allem, wenn er über schottische Fußballteams spricht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Großbritannien
Will die EU die Türkei aufnehmen?
Denis MacShane, ehemaliger britischer Minister für europäische Angelegenheiten (2002-2005) und glühender Verfechter eines türkischen EU-Beitritts, bezeichnet die Haltung einiger EU-Mitgliedsstaaten gegenüber der Türkei in einem in mehreren Zeitungen publizierten Text als beschämend. "Selbstverständlich muss die Türkei einigen in europäischen Augen inakzeptablen Praktiken ein Ende setzen. Die gegen Schriftsteller und Journalisten angestrengten Prozesse beleidigen den europäischen Demokratiebegriff. Die Weigerung, Nikosia diplomatisch anzuerkennen und die andauernde Besetzung Nordzyperns können nicht geduldet werden. Doch dies wird so schnell kein Ende nehmen, wenn Europa nicht endlich aufhört, die Türken zu beleidigen und auf sie herabzusehen... Europas herablassende und feindselige Haltung gegenüber der Türkei droht einen der größten europäischen Trümpfe in einen Quell des Konflikts und der Spannung zu verwandeln."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » Türkei