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Mahdavy, Sohrab
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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurde bisher 1 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sohrab Mahdavy über Europas Bedarf an Leiden
Der Mitbegründer des Internetmagazins TehranAvenue.com, Sohrab Mahdavy, denkt über das Verhältnis zwischen iranischer Kunst und dem Westen nach: "Wir empfangen mit offenen Armen und voll Eifer den westlichen Kurator, der uns sagen wird, was wir tun sollen... Exotik ist unser altes Geschenk an die Welt, das Elend unser modernes. Europa will fühlen, was es bedeutet, sich elend in seinem Körper zu fühlen. So ist es weniger schmerzhaft - wie es ja auch für einen frommen reichen Mann leichter ist, jemanden dafür zu bezahlen, dass er die überfälligen Pflichtgebete für ihn spricht. Tatsächlich gibt es solch einen Beruf, und in ähnlicher Weise eröffnet die ethnische Kunst Europa die Möglichkeit, unser Elend nachzuempfinden und damit zu sympathisieren. Europa braucht diese Dosis Elend, um dem eigenen Leben mehr Sinn zu verleihen. Sonst müsste Europa das Elend am eigenen Leibe erfahren."
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